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Episoden

18 Minuten
Lang, lang, lang ist die letzte Folge her. Ich weiß auch nicht, ob das nur ein kurzes Update aus dem Off ist oder mehr, aber ich wollte mal erzählen, was sich bezogen auf das Schamthema seit dem Sommer 2021 so getan hat, nämlich einiges. Vieles hängt mit der Buchveröffentlichung zusammen, vieles auch mit anderen Entwicklungen, aber ich finde im Großen und Ganzen alles spannend, was sich da so ergeben hat. Aber hört einfach selbst und gebt mir, wie immer, gerne Feedback bei Instagram (@ak.unverschaemt). Entschuldigt meine müde Stimme, die Folge ist irgendwann um drei in der Nacht entstanden.
1 Stunde 6 Minuten
Mütter werden ständig beschämt, vor, während und nach der Schwangerschaft, bezogen auf die Erziehung ihres Kindes, auf das Verhalten des Kindes, auf ihr Verhalten, auf ihre Art der Fürsorge, und so weiter. Mit Lena konnte ich über unterschiedliche Schamgefühle und Situationen der Beschämung im Laufe ihrer Mutterschaft sprechen, über Mom Shaming, Regretting Motherhood und noch viele weitere Themen, bei denen Scham und Schuld eine Rolle spielen. Vielen Dank an Lena für ihre Offenheit und für dieses schöne Gespräch!
17 Minuten
Wenn wir flirten, daten, begehren, machen wir uns zwangsläufig verwundbar, wir zeigen uns verletzlich, denn wir wollen – Anerkennung, Bestätigung, Zuneigung, all das. Und wenn unser Gegenüber nicht will, fühlen wir uns oft zurückgewiesen, beziehen die Zurückweisung vielleicht auf uns als ganze Person, schämen uns, glauben, wir wären ganz und gar nicht begehrenswert. Und schon ist eine Situation geschaffen, in der Scham unfassbar viel Raum einnimmt, vielleicht zurecht, aber keinesfalls immer und komplett zurecht. In dieser Folge klamüsere ich ein bisschen aus, wie es eigentlich zu dieser Form der Scham kommt, welche Faktoren dabei eine Rolle spielen, erkläre, was daran interessant ist und warum unser Umgang damit oft so aussieht, wie er eben aussieht.
1 Stunde 12 Minuten
Julia Fritzsche ist Journalistin und Autorin. Sie hat das Buch »Tiefrot und radikal bunt« geschrieben, in dem es um die Suche nach einer neuen linken Erzählung geht. In der Folge spreche ich mit ihr über die Bedeutung von Scham für eine solche linke Erzählung, für Solidarität, Utopien, emanzipatorische Kämpfe und für die Auseinandersetzung mit den gegebenen Verhältnissen. Sie berichtet mir, an welchen Punkten ihr bei der Recherche für das Buch Scham begegnet ist, wir sprechen über die Möglichkeit von Schamfreiheit, über Beschämung in politischen Kontexten und über vieles mehr: Abhängigkeit, Naivität, Utopien, über Scham beim Schreiben und Gelesenwerden, und und und.
11 Minuten
In der Hoffnung, nicht den Eindruck zu erwecken, dass ich Ratschläge erteile oder die perfekte Antwort auf die Frage nach der "richtigen" Reaktion auf Scham habe, stelle ich mir in der Kurzfolge die Frage, wie sich denn empathisch mit der Scham anderer umgehen lässt. Dabei gibt es ein, zwei NoGos für mich, ein paar Strategien, die bei mir gut funktionieren, vor allem aber die Frage: Wie ist das denn bei euch? Schreibt mir gerne (wie immer über Instagram: @ak.unverschaemt), was für gute oder schlechte Erfahrungen ihr in der Hinsicht gemacht habt, würde mich interessieren. Außerdem gibt es ein paar Randnotizen zum Buch nach dem Release und den bisherigen Reaktionen, die mich sehr überwältigt haben (Link zum Buch in den Shownotes).
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Über diesen Podcast

Wir sprechen wenig und selten über das, wofür wir uns schämen. Deshalb unterhält sich Laura, die zu diesem Thema forscht, alle zwei Wochen mit einem Gast ihrer Wahl über genau dieses Gefühl. Weil man mit seiner Scham selten so alleine ist, wie man denkt.
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„Unverschämt & Unbesprochen“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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