Podcaster
Episoden
14.03.2026
2 Stunden 12 Minuten
Wir warten noch ein wenig mit LONGLEGS. Nachdem ein Kinobesuch in der vergangenen Woche uns in den neuen Film von Josh Safdie führte, kommen wir nicht drumherum, MARTY SUPREME eine Episode unseres Podcasts zu widmen. Unter anderem sprechen wir darüber, inwiefern Safdies Werk als intertextueller Referenzfilm funktioniert und wie die im Film gezeigten Elemente ein Spannungsverhältnis schaffen, in dem immersionsschaffende und immersionsbrechende Rezeptionsprozessen in Konkurrenz treten. Außerdem geht’s viel um Tischtennis. Viel Spaß beim Zuhören! Das nächste reden wir über LONGLEGS von Osgood Perkins.
Mehr
28.02.2026
3 Stunden 58 Minuten
Liebe Freunde, wir haben es geschafft und (mal wieder) den vermutlich spätesten Jahresrückblick der Filmpodcast-Gemeinde aufgenommen - dafür aber gleich mit Überlänge. Wir teilen unsere Gedanken zum vergangenen Jahr, sprechen über Entwicklungen des Kinos, unsere eigene Filmrezeption, sowie persönliche Highlights und Lowlights aus 2025. Viel Spaß beim Zuhören! In der nächsten Episode reden wir über LONGLEGS (2024) von Osgood Perkins.
Mehr
17.01.2026
1 Stunde 59 Minuten
Herzlich willkommen zur ersten Episode des neuen Jahres! Eigentlich wollten wir bereits in der vergangenen Vorweihnachtszeit über DAS KALTE HERZ (1950) reden, was aber aus verschiedenen Gründen nicht funktionierte. Wir finden jedoch, Paul Verhoevens Märchenfilm hat durchaus jahreszeitlose Qualitäten, weswegen wir die Folge nun nachholen. Vermutlich sind die ersten Leser bereits beim Namen des Regisseurs aufgeschreckt, doch erstaunlicherweise handelt es sich hier nicht um den Schöpfer von TÜRKISCHE FRÜCHTE, TOTAL RECALL sowie BASIC INSTINCT, sondern einen DDR-Filmemacher mit identischem Namen. Und DDR ist gleich das richtige Stichwort, denn wir reden u.a. darüber, inwiefern der Einfluss der DEFA für die Gestaltung des Films von Wichtigkeit war, welche konkreten Änderungen im Vergleich zu Wilhelm Hauffs Märchenvorlage vorgenommen wurden und warum sich der Film trotz seiner propagandistischen Tendenzen noch gegenwärtig großer Beliebtheit erfreut. Viel Spaß beim Zuhören! Das nächste mal folgt unser Rückblick auf das Filmjahr 2025.
Mehr
13.12.2025
1 Stunde 51 Minuten
In den 1960er- und 1970er-Jahren etablierte sich in Italien ein Genre, das unter dem dem Namen "Mondo-Film" weltweit Beachtung erlangen konnte. Eine Kombination aus dokumentarischem Archivmaterial, eigens inszenierten pseudodokumentarischen Aufnahmen, affektiv-wirkenden Gewalt- und Wunddarstellungen, sowie stereotypisierenden bis rassistischen Skizzierungen nicht-westlicher Kulturen prägten die Filme von u.a. Gualtiero Jacopetti, Franco Prosperi und Gianni Proia. 1978 versuchte sich der amerikanische Regisseur John Alan Schwartz an dem Konzept und veröffentlichte mit FACES OF DEATH (zu deutsch: GESICHTER DES TODES) einen Film ähnlicher Machart. Wir unterhalten uns zunächst über das Mondo-Film-Genre im Allgemeinen, legen das strukturelle Konzept von Schwartz' Film offen und philosophieren über rezeptionsästhetische Fragestellungen, die mit der Erfahrung eines solchen Werkes einhergehen. Viel Spaß beim Zuhören! Das nächste mal reden wir über DAS KALTE HERZ (1950) von Paul Verhoeven. Entwarnung: Entegegen der Aussage im Podcast werden wir dieses Jahr nicht mehr dazu kommen, die Episode zu DAS KALTE HERZ aufzunehmen. Wir besprechen den Film in der ersten Folge des kommenden Jahres und wünschen euch Frohe Weihnachten sowie einen guten Rutsch ins Neue Jahr!
Mehr
09.11.2025
1 Stunde 48 Minuten
1969 fand das legendäre Woodstock-Festival statt, welches als Höhepunkt der Hippie-Bewegung in den USA gilt und bis heute seine Spuren in der amerikanischen Kulturgeschichte hinterlassen hat. Damals anwesend war auch ein gewisser Michael Wadleigh, der das Festival mit der Kamera begleitete und 1970 mit WOODSTOCK einen viel beachteten Film veröffentlichte, in welchem Konzertaufnahmen von Jimi Hendrix, Eric Clapton, Janis Joplin und Co. präsentiert wurden. Ein weiterer Film des Regisseurs ist der 1981 veröffentlichte WOLFEN, in dem ein von Albert Finney porträtierter Ermittler der Spur einer mysteriösen Mordserie folgt und sich im Zuge dessen mit einem indigenen Wolfskult konfrontiert sieht. Wir reden darüber, inwiefern der Film dominierende gesellschaftspolitische Themen seiner Zeit aufgreift und als genreübergreifender Transgressionsfilm ein Scharnierwerk zwischen New Hollywood und dem Horrofilm der 1980er-Jahre darstellt. Viel Spaß beim Zuhören! Das nächste mal reden wir über GESICHTER DES TODES (1978) von John Alan Schwartz.
Mehr
Über diesen Podcast
In unregelmäßigen Abständen schwadronieren und diskutieren die
Filmenthusiasten Lucas Gröning und Lucas Knabe über ausgewählte
Filme, die nach bestem Wissen und Gewissen betrachtet und
analysiert werden, um filmische Qualitäten, Interpretationen und
persönliche Sympathien mit euch zu teilen.
Kommentare (0)
Melde Dich an, um einen Kommentar zu schreiben.