In diesem Podcast möchten wir von und für Betroff…
Podcaster
Episoden
07.06.2020
16 Minuten
Ich kann nicht aggressiv sein, dann bin ich so wie die! Und was Aggressionen mit Selbstliebe, Selbstverantortung, Selbstbewusstsein und Selbstwert zu tun haben. Dies uns einiges mehr ist in dieser Folge zu hören. Hier der Textauszug, der mit einem zusätzlichen Video auch auf unserer Homepage zu finden ist. Die Fesseln der Opferrolle – Aggression = Böse Opfer von Gewalt, unabhängig auf welcher Ebene, speichern Aggressionen als etwas Negatives ab, da es gegen sie gelebt wurde und sie spüren, wieviel Zerstörung es in einem Menschen hinterlassen kann. Viele Betroffene leben eher ein depressives Leben. Sollten Aggressionen zu Vorschein kommen geschieht dies zumeist unkontrolliert oder in dem Rahmen, der ihnen vorgelebt wurde und sich unbewusst in ihnen abspielt – ja vielleicht sogar als ganz normal angesehen wird und schließlich sein Recht ist als ein Leben lang gedemütigtes Opfer. Dieser Mensch wurde nicht nur von seiner Familie gedemütigt, sondern sieht sich auch von der Gesellschaft in vielen Bereichen entsprechend behandelt. Gibt es „gute“ Aggressionen? Was denken Sie lässt Sie jeden Morgen aufstehen – Sie Ihren Alltag bewältigen? Wie schaffen Sie es Ihre Depressionen auszuhalten? Warum machen Sie immer weiter, auch wenn es sich vielleicht hoffnungslos anfühlt? Warum geht es weiter obwohl Sie sich innerlich eventuell schlapp und müde fühlen oder in sich das Gefühl tragen: ich will nicht mehr und ich habe bereits vor langer Zeit aufgegeben? Was verleiht Ihnen die Kraft anderen zu helfen und das auch immer wieder, obwohl Sie sich selbst erschöpft fühlen? Wie schaffen wir Menschen es Situationen zu meistern, die unmöglich scheinen? All das machen wir, weil wir im positivsten Sinne „TäterInnen“ sind. TäterInnen kommt von Tat, von Machen, von Durchsetzen und um Dinge in die Tat umzusetzen, benötigen wir Kraft – unsere Lebenskraft und damit Aggression. Aggressionen sind Gefühle des Menschen, wie viele andere auch, die wir zum Überleben und für unsere Evolution brauchen. Alle sagten es geht nicht, bis einer kam, der dies nicht wusste und es einfach machte! Die zwei Seiten der Aggression: Aufbau und Zerstörung Wir können mit Aggression etwas aufbauen oder etwas zerstören, es ist dieselbe Energie nur anders eingesetzt - und es ist eine Entscheidung. Wie bei allem ist das Maß oder auch die Dosis entscheidend. Wenn Sie das auf ein Gefühl wie Angst oder auch Trauer beziehen, wird dieses Prinzip ebenfalls schnell deutlich. Was ich damit sagen möchte ist, dass alle Gefühle, die Sie in sich tragen eine Berechtigung und auch eine Aussage beinhalten. Nichts was Sie fühlen kann also falsch sein und kommt irgendwo her. Wenn Sie also aggressiv sind, werden Sie vielleicht so etwas denken und fühlen wie: „Das ist schlecht!“ „Das ist nicht gut und das darf ich nicht!“ „Dann bin ich nichts Besseres wir die TäterInnen!“ „Ich habe Angst davor!“ „Ich darf nicht wütend sein oder gar hassen – und schon gar nicht Menschen, die mir nah stehen oder so nah gestanden haben wie die eigenen Eltern!“ und möglicherweise machen sich auch körperliche Symptome bemerkbar wie der berühmte Kloß im Hals. Blockaden Prägungen, Dogmen und natürlich die Verbote und abgespeicherten Ängste, die ein sexuell missbrauchter Mensch in sich trägt blockieren das gesunde Aggressionsgefühl, um seinem Leben eine größere Wendung zu geben und ihm selbst das Gefühl zu geben, er erreicht aus sich selbst heraus Veränderung. Was bewirkt diese Stauung der Wut? Diese gestaute und geballte Aggression schlägt in vielen Fällen in die Depression um. Die Gefühle kehren sich, durch die hohe, nicht gelebte Dosis wird aus dem gesunden, positiven Gefühl etwas Toxisches und Zerstörung. Diese Zerstörung wird gegen sich selbst, durch die Unterdrückung seiner Selbst und den damit verbundenen selbstzerstörerischen Gefühlen und Gedanken gelebt oder auch gegen andere, auf die der Unmut, die Schwere und die negative Lebenseinstellung projiziert und übertragen wird...
Mehr
22.04.2020
8 Minuten
Das Hamburger El Faro Team engagiert sich nicht nur gegen Missbrauch und Gewalt an Menschen, sondern auch gegen Missbrauch und Gewalt an Tieren und beleuchtet mit dem Podcast die Zusammenhänge zu Tierversuchen, Misshandlung und Folter von Tieren.
Mehr
10.04.2020
30 Minuten
Wie TäterInnen gerade im familiären Kontext gesunde und natürliche Abhängigkeiten gewaltvoll und ausbeuterisch für ihre eigenen Perversionen ausnutzen - Erfahrungswerte von Selbstbetroffenen
Mehr
Über diesen Podcast
In diesem Podcast möchten wir von und für Betroffene von
sexualisierter Gewalt, insbesondere im familiären Kontext, neben
Aufklärung, Hilfe und Unterstützung zu diesem komplexen Thema
geben. Wir beziehen unser Wissen aus der täglichen Vereinsarbeit,
als auch aus unserer Selbstbetroffenheit, die gleichzeitig unsere
Motivation ist. Familiäre sexualisierte Gewalt hinterläßt tiefe
Spuren und äußert sich sehr oft durch Spätfolgen, da die
(früh-)kindlichen Erlebnisse traumatisierend sind und demzufolge
verdrängt werden. Seelische, geistige und körperliche Symptome
führen nicht selten zu manifestierten Erkrankungen und können
lebensbedrohliche Formen annehmen. In den meisten Fällen zieht sich
ein roter Faden durch das Leben eines betroffenen Menschen in dem
er auf unterschiedlichste Weisen erneut zum Opfer gemacht wird,
innerlich und äußerlich mehr und mehr in die Isolation gerät und
damit die Täterkonditionierungen in ihm ihn in den Fängen der
TäterInnen und etwaiger Trittbrettfahrer gefangen halten. Der
Durchbruch des Teufelskreises beginnt mit dem Täterkontaktabbruch
und dann folgt die innerliche Aufarbeitung, in dem die verdrängten
und manipulierten Gefühlswelten wieder ins Bewusstsein gelangen, um
korrigiert zu werden, damit ein selbstbestimmtes Leben danach
möglich werden kann. Wir sehen unser Schicksal als Mission und
möchten zeigen, dass dieser Weg, wenn er auch schwer und nicht für
jeden möglich scheint, nicht nur zu schaffen ist, sondern sich auch
mehr als lohnt. Viele haben eine lange Odyssee an Therapiemaßnahmen
und / oder anderen alternativen Wegen hinter sich, bis sie endlich
ihren Weg gefunden haben. Und natürlich gilt wie immer, es sind
hochkomplexe Themen, die sehr vielschichtig und individuell sind,
so dass ein einzelner Podcast sicher nicht alles beleuchten, aber
doch ein paar neue Informationen bereit halten kann. Wir freuen uns
natürlich über weitere Erfahrungen und Blickwinkel in den
Kommentaren, damit all diejenigen, die in diesem Thema Hilfe und
Unterstützung benötigen aus dem Vollen schöpfen können.
#gemeinsamstark #ustoo Wenn Du Fragen zu einem bestimmten Thema in
diesem Rahmen hast, der Podcast Dich beschäftigt oder Du Dich in
Gefahr befindest, melde Dich gerne. Unsere Homepage:
Opferschutzverein El Faro e.V. www.elfaro.de Unser Blog:
https://www.elfaro.de/blog-1 Unser Forum für Betroffene:
https://www.elfaro.de/forum Nach der Anmeldung schreiben wir Dich
kurz an, um das Forum sicher zu gestalten und vor Fakeprofilen zu
schützen. email: berlin@elfaro.de hannover@elfaro.de
hamburg@elfaro.de Notruf: Berlin und Hannover: 0174/744 92 99
Hamburg: 0151/ 211 019 01 Begegnungsstätte in Leese (Nienburg)
https://www.elfaro.de/unsere-begegnungsstaette Unser YouTube Kanal:
https://www.youtube.com/channel/UCMl81EYscx5PHnsE-1ToeHQ/videos Für
die unter Euch, die dieses Wissen interessiert und begeistert und
die sich in diesem Rahmen weiterbilden und ihr Schicksal zur
Mission machen möchten, bieten wir durch unsere
Kooperationspartner, Fachschulen für Trauma und Psychosomatik,
verschiedene Kurse und Ausbildungen an - natürlich auch online!
Berlin: https://www.berliner-heilpraktiker-fa... Hannover:
https://www.hannover-heilpraktiker-fa... Hamburg:
https://www.hamburger-heilpraktiker-f...
Kommentare (0)
Melde Dich an, um einen Kommentar zu schreiben.