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Auto Hell Dunkel
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Episoden

41 Minuten
Wo sind eigentlich die Geschwister in der psychoanalytischen Theorie? In dieser Episode suche ich nach einer Alternative zum ödipalen Dreieck und finde Juliet Mitchells Konzept der lateralen Beziehungen. Ich spreche über Klaus Theweleits Objektwahl, Alexander García Düttmanns Lob der Jugend und das Ende der Menschheit in dem Filmklassiker Children of Men— all das angestoßen von einer Zugfahrt, auf der ich zu viel Proviant dabei hatte.
40 Minuten
In dieser Episode konfrontiere ich den Sloterdijk der »Sphärentrilogie« mit dem Sloterdijk von »Du musst dein Leben ändern« und stelle die These auf, dass die beiden nicht denselben Raum bewohnen. Sloterdijk I beschreibt einen Raum, in dem wir uns gegenseitig enthalten, Sloterdijk II einen, in dem es unerbittlich nach oben zieht. Welche Ausirkungen hat diese raumtheoretische Wende auf unsere Beziehungen? Macht es einen Unterschied ob wir fragile Intimsphären teilen oder unter Vertikalspannung stehen?
45 Minuten
In dieser Episode stelle ich die These auf, dass sich für das moderne Subjekt innerhalb der Frage nach dem guten Leben die Gewichtung vom Prädikat "gut" hin zum Leben selbst verschoben hat. Dazu lese ich Virginia Woolfs "To the Lighthouse" mit Christoph Menkes Unterscheidung zwischen Vermögen und Kraft. Und frage mich, was die Kraft eigentlich vom Trieb unterscheidet.
43 Minuten
In dieser Episode drehe ich zwei Runden auf dem siebten Plateau über die Erschaffung des Gesichts von Gilles Deleuze und Félix Guattari. Ausgehend von Fran Lebowitz‘ Feststellung, dass es nur drei Looks gibt – young, old, or surgical – frage ich, ob das in Zeiten des „undetectable“ Facelifts noch gilt. Dabei versuche ich, die Doppelfigur des Gesichts als Ort der Einschreibung und affektiver Aufladung nachzuvollziehen, indem ich abwechselnd auf das konkrete Gesicht und das abstrakte Gesicht scharf stelle.
44 Minuten
Das Atelier, das Schreibzimmer oder die Klausur sind nicht einfach architektonische Tatsachen, sondern mythenumwobene Sehnsuchtsorte. In dieser Episode frage ich mich, ob geistige und künstlerische Produktion tatsächlich den Rückzug in die Abgeschiedenheit voraussetzen, und ob das überhaupt möglich ist. Mithilfe von Virginia Woolf, Gaston Bachelard und Peter Sloterdijk versuche ich mich an einer kleinen Raumtheorie mit der Tür als Schnittstelle.
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Über diesen Podcast

Gespräche und Monologe über Philosophie, Kunst, feministische Theorie und Psychoanalyse. Marie von Heyl & Gäste www.marievonheyl.de
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„Eclectic Engineering“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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