Podcaster
Episoden
28.05.2026
40 Minuten
In dieser Episode konfrontiere ich den Sloterdijk der »Sphärentrilogie« mit dem Sloterdijk von »Du musst dein Leben ändern« und stelle die These auf, dass die beiden nicht denselben Raum bewohnen. Sloterdijk I beschreibt einen Raum, in dem wir uns gegenseitig enthalten, Sloterdijk II einen, in dem es unerbittlich nach oben zieht. Welche Ausirkungen hat diese raumtheoretische Wende auf unsere Beziehungen? Macht es einen Unterschied ob wir fragile Intimsphären teilen oder unter Vertikalspannung stehen?
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14.03.2026
45 Minuten
In dieser Episode stelle ich die These auf, dass sich für das moderne Subjekt innerhalb der Frage nach dem guten Leben die Gewichtung vom Prädikat "gut" hin zum Leben selbst verschoben hat. Dazu lese ich Virginia Woolfs "To the Lighthouse" mit Christoph Menkes Unterscheidung zwischen Vermögen und Kraft. Und frage mich, was die Kraft eigentlich vom Trieb unterscheidet.
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15.01.2026
43 Minuten
In dieser Episode drehe ich zwei Runden auf dem siebten Plateau über die Erschaffung des Gesichts von Gilles Deleuze und Félix Guattari. Ausgehend von Fran Lebowitz‘ Feststellung, dass es nur drei Looks gibt – young, old, or surgical – frage ich, ob das in Zeiten des „undetectable“ Facelifts noch gilt. Dabei versuche ich, die Doppelfigur des Gesichts als Ort der Einschreibung und affektiver Aufladung nachzuvollziehen, indem ich abwechselnd auf das konkrete Gesicht und das abstrakte Gesicht scharf stelle.
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22.10.2025
44 Minuten
Das Atelier, das Schreibzimmer oder die Klausur sind nicht einfach architektonische Tatsachen, sondern mythenumwobene Sehnsuchtsorte. In dieser Episode frage ich mich, ob geistige und künstlerische Produktion tatsächlich den Rückzug in die Abgeschiedenheit voraussetzen, und ob das überhaupt möglich ist. Mithilfe von Virginia Woolf, Gaston Bachelard und Peter Sloterdijk versuche ich mich an einer kleinen Raumtheorie mit der Tür als Schnittstelle.
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14.08.2025
44 Minuten
Was sind das eigentlich für Gespräche, die wir mit »KI« führen? In dieser Episode stelle ich die Hypothese auf, dass dieser Diskurs strukturell über kein Nein verfügt, da Chatbots auf der Beziehungsebene nur Ja sagen können. Ich unterscheide die Affirmations-Maschinen von den Wunsch-Maschinen von Gilles Deleuze und Félix Guattari und bitte außerdem noch ein paar andere Ja-Sager auf die Bühne, um mit ihrer Hilfe verschiedene Arten der Affirmation durchzuspielen.
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Über diesen Podcast
Gespräche und Monologe über Philosophie, Kunst, feministische
Theorie und Psychoanalyse. Marie von Heyl & Gäste
www.marievonheyl.de
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