hr INFO Himmel und Erde

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Episoden

Feuer und Flamme sein – Leben mit Begeisterung und Energie
25.05.2026
25 Minuten
Wir sind “Feuer und Flamme für etwas”, wenn uns etwas richtig begeistert. In einer weiteren Redewendung heißt es: “wir brennen dafür”. Auch beim ersten Pfingstfest taucht die Symbolik des Feuers auf: Es ist von “Zungen wie von Feuer” die Rede, die sich auf die Anhänger Jesu setzten, die sich an Pfingsten versammelt hatten. Der Heilige Geist erfüllte sie, und so wurden auch sie “Feuer und Flamme” für den Glauben. Inwiefern Feuer als spirituelle Kraft gilt, was eigentlich die Faszination Feuer ausmacht, und wie wir “Feuer” auch im übertragenen Sinn in unsere Beziehungen und unser Leben bringen und damit unseren Alltag “befeuern” können, darüber sprechen wir in dieser Feiertagsausgabe von „Himmel und Erde“ am Pfingstmontag.
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Mutig und stark? Eindrücke vom 104. Deutschen Katholikentag in Würzburg
16.05.2026
32 Minuten
„Hab Mut, steh auf!“ - so vollmundig klingt das Motto des Katholikentags in Würzburg. Doch vielen Christinnen und Christen ist derzeit eher unsicher zumute. Die Welt wirkt aus den Fugen geraten: Kriege und Krisen, wachsende Unsicherheit über die Zukunft. Und auch die Kirchen selbst stehen unter Druck - die Mitgliederzahlen sinken, die Rolle des Glaubens in der Gesellschaft scheint fragiler denn je. Der Katholikentag in Würzburg wollte in den vergangenen fünf Tagen dagegen ein Zeichen setzen: Christlicher Glaube soll Mut machen, Christen wollen in der Gesellschaft Verantwortung für eine lebenswerte Zukunft übernehmen. Welche Impulse vom Katholikentag ausgehen, darüber berichten die hr-Kirchenredakteure Lothar Bauerochse und Klaus Hofmeister direkt aus Würzburg.
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Balance statt Bonus: Unser Blick auf Arbeit und Leben
01.05.2026
25 Minuten
“Arbeit war sein ganzes Leben.“ Wenn früher bei Beerdigungen dieser Satz fiel, fanden das alle vorbildlich. Heute würde man damit Kopfschütteln ernten. Arbeit und Leben sollen in Balance sein, und Arbeit soll nicht alles sein, was ein Leben ausmacht. Davon sind die heutigen Mittdreißiger überzeugt. Ihre Devise heißt “Balance statt Boni”. Aber muss man Arbeit so gegen “Leben” ausspielen? Steckt in der Arbeit nicht auch so viel an Selbstwirksamkeit, Befriedigung und Sinnerfüllung, dass damit ganz viel “Leben” ins Leben kommt? Wir fragen anlässlich des Tags der Arbeit, wie sich unser Blick auf die Arbeit gewandelt hat. Luther verstand Arbeit noch als Gottesdienst. Aber auch heute sagen manche noch: mein Job ist meine Berufung.
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Maibaum & Co. - Was bringen uns Bräuche und Traditionen?
25.04.2026
25 Minuten
Der Mai steht vor der Tür. Ein Monat mit vielen Brauchtumsfesten. Den Auftakt macht der Tanz in den Mai, mancherorts auch als Walpurgisnacht gefeiert. In manchen Gemeinden wird ein Maibaum erreichtet. Zu seinen Füßen feiert die Dorfgemeinschaft sich selbst und die Tradition. Ein Brauchtumsfest stiftet Identität. Es drückt in Symbolen aus, was im Leben wichtig ist: Die Liebe zum Beispiel, wenn junge Männer ihre Liebste mit Birkenzweigen beschenken. Manche Tradition ist schon viele hundert Jahre alt. Manchmal wissen die Heutigen gar nicht mehr, wo der Ursprung einer Tradition liegt. Etliches Brauchtum hat sogar vorchristliche oder naturreligiöse Wurzeln. Und trotzdem erweisen sich einige Traditionen als erstaunlich modern. Da verbindet eine Sängerin das Jodeln mit modernen Pop-Sounds. Junge Leute suchen sich Dirndl und Lederhose und posten das auf Instagram. Kann es sein, dass diese alten Rituale und Brauchtümer uns auch seelisch guttun, weil sie dem Leben Kontinuität geben, weil sie Gemeinschaft feiern, weil sie wichtige Werte zelebrieren? Kann es sein, dass gelebtes Brauchtum die Resilienz stärkt, so dass wir in unsicheren und unruhigen Zeiten besser durchkommen?
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Machtgebaren oder Sanftmut. Die besondere Kraft der Schwachen
18.04.2026
28 Minuten
Er drückt seine Aggressivität gerne in GROSSBUCHSTABEN aus und fällt mit brutaler Machtgebärde über andere her. Jetzt hat der Zorn von US-Präsident Trump auch den Papst getroffen. Weil der es gewagt hatte, in einer Predigt in eher leisen Tönen zum Frieden zu mahnen und die „Allmachtsphantasien“ von Politikern zu kritisieren. Und wie zum Beweis hämmerte der sichtbar getroffene Präsident in sein Smartphone, Leo XIV. sei nur Papst im Vatikan geworden, weil er Präsident in Washington sei. An vielen Orten begegnen uns derzeit die eher lauten Töne der angeblich Stärkeren. Auch im Alltag, selbst in persönlichen Beziehungen. Kommen dabei die Schwachen unter die Räder? In der Bibel heißt es, Gott stehe auf der Seite der Schwachen. Gottes Kraft sei in den Schwachen mächtig, formulierte einst der Apostel Paulus. Beweist unsere Zeit gerade das Gegenteil? Kommt nur noch weiter, wer die Ellenbogen ausfährt? Oder gibt es doch eine besondere Macht der Schwachheit? Welche Stärke trainieren zum Beispiel Frauen, die Selbstverteidigung üben? Wie gelang es dem angeblich schwachen Geschlecht, den Frauen, auch in der Männerdomäne Fußball ihren Platz zu erkämpfen und zu behaupten? Und ist es womöglich dringend nötig, dass wir wieder sanfte, gewaltfreie Formen der Kommunikation erinnern und einüben? Eine Ausgabe von „Himmel und Erde“ rund um die besondere Kraft der Schwachheit.
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Über diesen Podcast

Lebensfragen - Glaubensfragen: Hintergründe zu Religion und Kirche
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