Kinderwunschlosglücklich - Mutmachergeschichten für ungewollt Kinderlose -

Kinderwunschlosglücklich - Mutmachergeschichten für ungewollt Kinderlose -

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Episoden

#136 Sandra lässt los und findet sich neu
26.05.2026
42 Minuten
Sandra ist 40 Jahre alt, lebt in Esslingen und spricht in dieser Folge zum ersten Mal öffentlich darüber, ungewollt kinderlos zu sein


Nach mehreren Inseminationen (IUI) und dem bewussten Entschluss, keine weiteren Kinderwunschbehandlungen wie IVF zu gehen, trifft sie eine tiefgreifende Entscheidung: Sie lässt ihren Kinderwunsch los – und geht in eine radikale Form der Akzeptanz.


Ein Prozess, der alles verändert.


Sandra erzählt offen, wie schwer es ist, in einem Umfeld zu leben, in dem kaum über unerfüllten Kinderwunsch gesprochen wird. Statt Verständnis erlebt sie gut gemeinte, aber verletzende Ratschläge – von simplen Ernährungstipps bis hin zu Vorurteilen aufgrund ihrer Mehrgewichtigkeit oder Lebensstils.


Mit einer Hashimoto-Diagnose, Erfahrungen mit unsensiblen Aussagen von Ärzten und gesellschaftlichem Druck findet sie Schritt für Schritt zurück zu sich selbst. Sie beginnt, neue Energie in andere Lebensbereiche zu lenken – und stellt sich die Frage: Was kommt jetzt?


Heute spricht Sandra darüber,


​wie sich Kinderlosigkeit ohne Schwangerschaftserfahrung anfühlt ​warum sie sich bewusst gegen weitere Kinderwunschbehandlungen entschieden hat ​wie sie mit Vorurteilen (z. B. Gewicht, Lebensstil, Hunde statt Kinder) umgeht ​und warum Sichtbarkeit so wichtig ist


Gleichzeitig baut sie sich ein neues Leben auf, unter anderem mit einem eigenen Projekt rund um Selbsthilfe für ungewollt Kinderlose sowie ein Hundetreff mit allerlei Angeboten


Kontakte:


​Hundetreff von Sandra: www.hejundwuff.de, Insta: @hej.und.wuff ​⁠Hier gehts zur Folge mit Larissa,⁠ dem Expertin aus dem Team Martin Rütter, selbst mit unerfülltem Kinderwunsch unterwegs. ​Selbsthilfegruppe Esslingen (Start März 2026): ⁠https://menschenraum.com/
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#135 Sina- Wenn Freundschaften am Kinderwunsch zerbrechen
13.05.2026
51 Minuten
Mein neuer Gast Sina lebt in England und bringt eine Perspektive mit, über die viel zu selten gesprochen wird: Was passiert mit Freundschaften, wenn der Kinderwunsch zur Belastungsprobe wird?


Nach mehreren Jahren Kinderwunsch, verschiedenen Behandlungen und vielen Rückschlägen wird schnell klar: Der Weg zum Wunschkind betrifft nicht nur das eigene Leben, sondern auch Beziehungen im Umfeld. Doch mindestens genauso schmerzhaft wie die medizinische Reise sind die zwischenmenschlichen Erfahrungen: Freundschaften, die sich verändern. Menschen, die nicht wissen, wie sie reagieren sollen. Gut gemeinte Fragen, die sich leer anfühlen. Und Momente, in denen aus Nähe plötzlich Distanz wird.


Als eine enge Freundin schwanger wird, kommt es zum Bruch. Vorwürfe, Unverständnis – und schließlich ein Kontaktabbruch. Auch innerhalb der Familie erlebt Sina schmerzhafte Distanz, etwa zu ihrer Schwägerin oder zeitweise zu ihrer eigenen Schwester.


Gleichzeitig zeigt diese Folge auch, was helfen kann: ehrliche Gespräche, neue Verbindungen mit Menschen, die Ähnliches erleben, und die Erkenntnis, dass man nicht für alles verantwortlich ist.


Heute ist Sina selbst Mutter – nach Kinderwunschbehandlung. Doch der Weg hat Spuren hinterlassen. Und plötzlich steht sie auf der anderen Seite: Wie sagt man Freunden, dass man schwanger ist, wenn sie selbst noch kämpfen?


Eine Folge über Schmerz, Schuld, Neid – und darüber, warum Beziehungen im Kinderwunsch manchmal zerbrechen. Und was bleiben kann.


Ein Shoutout an die Selbsthilfegruppe in Oldenburg gibt es auch noch und natürlich die Möglichkeit mit Sina oder mir Kontakt aufzunehmen, schreibt mir gern über:


https://kinderwunschlosgluecklich.de/kontakt/
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#134 Angela- Verlassen im Kinderwunsch
28.04.2026
50 Minuten
Angela ist Modedesignerin mit Kinderwunsch.


Mit Anfang 30 entscheidet sie sich gemeinsam mit ihrem Partner, eine Familie zu gründen. Doch während sie versuchen, schwanger zu werden, geraten andere Lebensbereiche ins Wanken: Jobverlust, Unsicherheiten – und schließlich die Trennung nach über 8,5 Jahren Beziehung. Besonders schmerzhaft: Dann erfährt Angela, dass ihr Ex-Partner mit einer anderen Frau ein Kind erwartet.


Ein Moment, der alles verändert.


Angela zieht für einen (beruflichen) Neuanfang nach Österreich. Ein Umfeld, in dem Kinder noch kein Thema sind – was ihr gleichzeitig Freiheit und neue Einsamkeit bringt. Sie beginnt, sich intensiv mit Möglichkeiten wie Social Freezing auseinanderzusetzen, reist dafür sogar in die Schweiz. Doch am Ende trifft sie eine Entscheidung: Sie spürt, dass dieser Weg nicht ihrer ist.


Und stellt sich die große Frage: Will ich es vielleicht nicht genug? War ich IHM damals nicht genug?


In dieser Folge spricht Angela offen über Zweifel, übergriffige Kommentare aus dem medizinischen Umfeld („Dann lassen Sie sich doch einfach schwängern“) und verletzende Alltagssätze. Sie erzählt, wie sie gelernt hat, ihre Grenzen zu setzen – auch indem sie sich bewusst aus Situationen zurückzieht, die ihr nicht guttun.


Es geht um Eifersucht, um Schmerz, um das Gefühl, allein zu sein in einer Lebensphase, in der scheinbar alle anderen Familien gründen. Und darum, wie sie Schritt für Schritt ihren eigenen Umgang damit gefunden hat – auch mit professioneller Unterstützung.


Heute ist Angela blickt Angela ambivalent auf das Thema Kinder. Und zum ersten Mal kann sie sich zwei Lebenswege vorstellen: mit und ohne Kind.


Die Folge mit Anja zum bunten Weg findet ihr hier: #54 Anja und der bunte Weg


Kontakt: www.kinderwunschlosgluecklich.de


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#133 Die Wahrheit hinter dem Kinderwagen - Miriams Wunsch als Mutter an uns
14.04.2026
52 Minuten
Miriam ist 27, kommt vom Bodensee und ist zweifache Mutter. In dieser Folge spricht sie ehrlich darüber, was oft unausgesprochen bleibt: Dass selbst dann, wenn das Wunschkind endlich da ist, nicht automatisch alles gut ist. Und: dass wir ungewollt Kinderlosen mit Müttern sehr viel mehr gemeinsamt haben, als wir glauben!


Schon während ihrer Schwangerschaft begleiteten sie große Ängste – die Sorge, ihr Kind zu verlieren, war ständig präsent. Gleichzeitig wurde ihr bewusst, wie wenig selbstverständlich eine Schwangerschaft ist. Ein Erlebnis, das sie besonders geprägt hat: das Mitfühlen mit der Fehlgeburt einer fremden Frau – ein Moment, der ihre Dankbarkeit, aber auch ihre Sensibilität für andere Lebensrealitäten verstärkte.


Nach außen wirkte Miriam wie eine glückliche Mutter mit Kinderwagen. Doch innerlich sah es ganz anders aus. Sie berichtet von einer traumatischen Geburt, in der sie sich nicht ernst genommen fühlte, von medizinischen Eingriffen, Angst um ihr Kind – und um sich selbst. Kommunikation fand kaum statt, Entscheidungen wurden über sie hinweg getroffen. Ein Gefühl von Kontrollverlust, das sie lange begleitet hat.


Auch die Zeit danach war weit entfernt von den oft beschriebenen „magischen ersten Tagen“. Stattdessen: Einsamkeit, Unsicherheit und ein Baby, das viel schrie. Schlaflose Nächte, körperliche Erschöpfung und das Gefühl, etwas falsch zu machen. Gut gemeinte Ratschläge von außen verstärkten oft nur den Druck.


Diese Folge ist ein Plädoyer für mehr Ehrlichkeit, mehr Empathie und mehr Verständnis füreinander. Denn egal ob mit oder ohne Kinder: Wir alle stoßen an unsere körperlichen und emotionalen Grenzen. Und alle Gefühle dürfen da sein.


Buch-Hinweis: In der Folge sprechen wir auch über das Buch „So wollte ich mein Kind nicht zur Welt bringen“ von Lena Högemann – mit vielen praktischen Checklisen, ehrlichen Erfahrungen und ein Appell zum Mut, im Kreißsaal seine Grenzen zu definieren - genau wie im Kinderwunsch auch!
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#132 Anna über Adenomyose, Endometriose und Überstimulation
31.03.2026
39 Minuten
Anna (35) lebt seit ihrer ersten Periode mit starken Schmerzen. Schmerzen, die immer wieder abgetan wurden als „normal“. Über zehn Jahre lang glaubte sie selbst, dass sie sich einfach durchbeißen müsse – nahm die Pille, funktionierte weiter und stellte ihre eigenen Grenzen hinten an.


Erst viel später bekam das, was sie all die Jahre gespürt hatte, einen Namen: Adenomyose und Endometriose. Während Endometriose oft erst über eine Bauchspiegelung entdeckt wird, war bei Anna die Adenomyose bereits im Ultraschall sichtbar – eine Form der Endometriose in der Muskelwand der Gebärmutter. Rückenschmerzen, Kopfschmerzen, Darmprobleme, Übelkeit, Nasenbluten: Ihr Körper sendete jahrelang deutliche Signale.


Im Rahmen der Kinderwunschbehandlung bestätigte sich die Endometriose – allerdings weniger Herde als erwartet. Umso ernüchternder bei den starken Schmerzen. Die größere Herausforderung blieb die Adenomyose, die die Einnistung erschwert und für die es nur begrenzte Behandlungsmöglichkeiten gibt. Die radikale Option einer Gebärmutterentfernung kam für Anna nicht infrage: „Ich wollte an der Ursache arbeiten – nicht einen Teil von mir wegschneiden.“


Hinzu kamen zwei Fehlgeburten, eine bisher unentdeckte Gerinnungsstörung und eine dramatische Erfahrung während einer IVF-Behandlung: Anna entwickelte ein schweres Überstimulationssyndrom (OHSS Grad 4). 13 Liter Flüssigkeit im Körper, Wasser in der Lunge, Atemnot, Organversagen, Todesangst. Die IVF musste abgebrochen werden – es kam nie zum Transfer.


Doch diese Folge ist nicht nur eine Geschichte von medizinischen Traumata. Sie ist auch eine Geschichte von Wandlung, Selbstfürsorge und neuen Wegen. Anna erzählt, wie ihr eine Doula half, ihre Fehlgeburten zu verarbeiten, warum der Satz „Du bist Mama – auch nach einer Fehlgeburt“ für sie heilsam war und wie sie gelernt hat, sich selbst wieder als ganzen Menschen zu sehen – nicht nur als Frau mit Kinderwunsch.


Heute erlaubt sich Anna wieder Träume. Einen davon lebt sie bereits: Sie wurde zum Hebammenstudium zugelassen – ein lang gehegter Wunsch. Diese Folge macht Mut, dem eigenen Körper zuzuhören, sich Hilfe zu holen und das eigene Leben nicht auf „später“ zu verschieben.


Denn wir sind mehr als unser Kinderwunsch!
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Über diesen Podcast

Ungewollt kinderlos zu sein schmerzt und man fühlt sich häufig allein. Das soll sich jetzt ändern, denn ab sofort gibt es alle zwei Wochen den neuen Podcast "Kinderwunschlosglücklich". Hier lernt ihr Menschen kennen, die ungewollt kinderlos sind und euch erzählen, wie sie trotzdem glücklich und erfüllt leben, Hoffnung gefunden und Frieden mit ihrem Körper geschlossen haben. Das Leben bietet noch so viel mehr, wenn wir uns den Raum geben und den Mut finden, über unsere ungewollte Kinderlosigkeit zu sprechen. Dieses Tabuthema gehört in die Welt! Schreibt mir auf Insta: kinderwunschlosgluecklich
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