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Episoden
33 Minuten
Eigentlich sollte alles geregelt sein: Eine Familie aus dem Kreis Südwestpfalz will ihr Haus verkaufen. Über Kleinanzeigen finden sie Käufer, mit denen alles zu passen scheint. Man ist sich sympathisch. Es gibt Belege, dass die Finanzierung klappt, der Notartermin steht – eigentlich steht dem Verkauf nichts mehr im Wege. Deshalb sind die Verkäufer auch bereit, den Schlüssel schon auszuhändigen, obwohl der Kaufpreis noch nicht auf ihrem Konto eingegangen ist. Doch damit machen sie einen folgenschweren Fehler.
1 Stunde 28 Minuten
Es war eine Sensation, die um die Welt ging: Bei einer Razzia in Bad Dürkheim tauchten 2015 jahrzehntelang verschollene Nazi-Bronzehengste auf, die einst bis 1943 vor Hitlers Reichskanzlei standen. Hat der Dürkheimer, in dessen Lagerhalle sie gefunden wurden, sie legal erworben? Im Zweiten Weltkrieg verschwanden die „Schreitenden Pferde“ von Hitlers Lieblingskünstler Koseph Thorak aus der Öffentlichkeit – jahrelang dachten die meisten, sie seien dabei zerstört worden. Bis sie auf einem sowjetischen Kasernengelände in Eberswalde wieder auftauchten. Kurz nachdem über den Fund 1988 berichtet wurde, waren sie weg – bis sie in Bad Dürkheim Jahrzehnte später bei der Razzia gefunden wurden. Der Besitzer beteuert, dass er sie legal erworben habe – doch das wollten die Ermittler nicht glauben. Wie die Pferde es über die DDR-Grenze in die Pfalz geschafft haben und ob es sich um Hehlerei handelt, darüber sprachen die beiden Alles-Böse-Hosts Victoria Fuchs und Uwe Renners bei der ersten Live-Ausgabe des True-Crime-Podcasts auf der Limburg in Bad Dürkheim. Zu Gast waren Peter Spengler, ehemaliger Leiter der Lokalredaktion Bad Dürkheim, und Christoph Hämmelmann, ehemaliger Alles-Böse-Host. Peter Spengler war damals bei der Razzia vor Ort und hat von Bad Dürkheimern einige Kuriositäten über den Nazikunst-Sammler erfahren. Christoph Hämmelmann übernahm die Hintergrundrecherche über die Hengste und verfolgte für die RHEINPFALZ die Ermittlungen.
34 Minuten
Bei manchen Kriminalfällen dauert es lange, bis sie geklärt werden können. Manche werden es nie. Im Fall Diana Bodi haben die Ermittler die Hoffnung und die Arbeit noch nicht aufgegeben. Vor fünf Jahren, im Dezember 2020, wird in einer Seitenstraße in der Kaiserslauterer Innenstadt die Leiche einer Frau gefunden. Es vergehen Wochen, bis klar wird, wer diese Frau ist. Dann kann auch die Suche nach dem Täter intensiviert werden. Es gibt zahlreiche Hinweise aus der Bevölkerung, der Fall wird sogar bei der Fernsehsendung „Aktenzeichen xy ... ungelöst“ vorgestellt. Doch der Fall bleibt ein Rätsel. Dabei gibt es eine Kamera-Aufnahme des mutmaßlichen Täters oder zumindest eines mutmaßlich Tatbeteiligten. Was die Polizei weiß und wie sie endlich den Fall aufklären will, erzählt der Kaiserslauterer Lokalredakteur Andreas Sebald in einer neuen Folge Alles Böse. Zusammen mit den Hosts Uwe Renners, stellvertretender Chefredakteur und Victoria Fuchs, Digitalredakteurin, rekonstruiert er die Tage vor Bodis Tod.
30 Minuten
Anfang März 2021 wird die Polizei darum gebeten, auf dem Hof einer Frau bei Weilerbach nachzuschauen, die mehrere Tage nicht zur Arbeit erschienen ist – obwohl sie als zuverlässig galt. Die Polizei trifft auf dem Hof nur den Sohn der Frau an. Bei einer Befragung, was mit der Mutter sei, verstrickt sich dieser in Widersprüche. Die Polizei wird misstrauisch. Plötzlich flieht der Mann vor der Polizei und kann entkommen. Während die Polizisten das Haus durchsuchen, machen sie einen schrecklichen Fund: Die Frau und ihr Lebensgefährte liegen im Bett – tot. Es beginnt eine dreitägige Flucht des Verdächtigen, der es schafft, der Polizei immer wieder zu entwischen. Als er schließlich festgenommen werden kann und der Prozess beginnt, kommt ans Licht, was auf dem Hof in Weilerbach passiert ist. In einer neuen Folge Alles Böse sprechen die Moderatoren Uwe Renners und Victoria Fuchs mit der Kaiserslauterer Lokalredakteurin Gabriele Schöfer über einen Fall, der in Weilerbach für Angst gesorgt hat. Wieso tötet ein Mann seine eigene Mutter und ihren Lebensgefährten? Und was meint der Angeklagte, als er sich selbst als „Tötungsmaschine“ bezeichnet?
39 Minuten
Die Zeit in den 50er-Jahren war geprägt von Wiederaufbau und schwerer körperlicher Arbeit. Auf einigen Höfen in der Westpfalz fehlten junge Männer, die bei der Landwirtschaft halfen. Zu dieser Zeit gastierte auf einem dieser Höfe der junge Mann Bernhard Prigan. Er reiste mit seinem Fahrrad durch die Gegend und schaute, wo er Arbeit fand. Niemand kannte ihn, aber er konnte anpacken. Deshalb nahm ihn ein westpfälzer Bauer über den Sommer bei sich auf, gab ihm einen Platz an seinem Tisch bei seiner Familie. Wer er wirklich war, das erfuhr der Bauer erst einige Zeit später, als Prigan schon weitergezogen war, die Polizei auf seinem Hof stand und einen Mörder suchte. DIE RHEINPFALZ schrieb 1953, er sei „einer der gefährlichsten Verbrecher der Nachkriegszeit“. Der Vorwurf der Staatsanwaltschaft: Mehrfache Vergewaltigung und mehrfacher Mord an jungen Mädchen und Frauen. Der Prozess am Mannheimer Landgericht brachte dann grausame Details an Licht. In einer neuen Folge Alles Böse sprechen die Moderatoren Uwe Renners und Victoria Fuchs mit Krimiautorin Gabriele Keiser über einen Mann, der in den 50er-Jahren deutschland- und sogar weltweit für Aufsehen gesorgt hat. Keiser recherchierte jahrelang zu diesem Fall, denn ihre Mutter hatte damals auf dem Nachbarhof in der Westpfalz gewohnt und Prigan persönlich getroffen. Den Fall nahm sie später als Grundlage für ihren neuen Roman „Hast du Angst vor mir?“.
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Über diesen Podcast
Auf den Spuren des Bösen in der Pfalz: Victoria Fuchs, Redakteurin
im Content Development Team der RHEINPFALZ, und Uwe Renners,
stellvertretender Chefredakteur, nehmen sich die bösen Jungs und
Mädels aus der Pfalz vor. In ihrem Crime-Podcast blicken sie auf
Verbrechen, die bei den Pfälzern in der Vergangenheit für Schaudern
und Gänsehaut gesorgt haben.
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