NDR-Podcast
Udo. Ein Leben an der Grenze
Wie wurde aus dem kleinen Jungen aus Gronau der größte Rockstar Deutschlands? Der neue NDR-Podcast „Udo. Ein Leben an der Grenze“ erzählt die Geschichte von Udo Lindenberg – zwischen Exzess, Absturz und Comeback.
Der NDR widmet dem Panikrocker Udo Lindenberg einen neuen Podcast: Udo. Ein Leben an der Grenze. In sechs Folgen spüren die Hosts Christina Hollstein und Moritz Cassalette den prägenden Momenten des Künstlers nach – von der Flucht aus der kleinbürgerlichen Provinz bis zu den politischen Grenzgängen in der DDR. Der Podcast zeigt, wie Lindenberg immer wieder an seine Grenzen ging, sie überschritt und dabei zum Inbegriff des deutschen Rocks wurde.
Von Gronau bis Pankow: Ein Künstler sprengt Grenzen
Die erste Folge beleuchtet Lindenbergs frühe Jahre in Gronau, wo er als Sohn einer von Alkohol geprägten Nachkriegsgesellschaft aufwuchs. Sein Weg führte ihn über Jazzbühnen bis zum Durchbruch mit „Alles klar auf der Andrea Doria“ 1973. Besonders spannend: die Folge zu seinen politischen Engagements, etwa der legendäre „Sonderzug nach Pankow“ und sein einziges Konzert in der DDR 1983 – ein Meilenstein, der unter den Augen der Stasi stattfand.
Comeback und Kultstatus: Warum Udo Lindenberg nie aufhört
Trotz rauschhafter 90er-Jahre und persönlicher Tiefpunkte gelingt Lindenberg ein beeindruckendes Comeback. Mit Alben wie „Stark wie Zwei“ (2008) und „Stärker als die Zeit“ (2016) beweist er, dass er nie wirklich weg war. Der Podcast endet mit der bisher unbekannten Entstehungsgeschichte seines größten Erfolgs: „Komet“ mit Apache 207, sein erster Nummer-1-Hit. Wann genau „Udo. Ein Leben an der Grenze“ auf allen Podcast-Plattformen erscheint, verrät die ARD bislang nicht. Da der Rockmusiker am 17. Mai 80 wird, dürfte der Podcast spätestens anlässlich seines Geburtstags erscheinen.
*Erstellt mithilfe von KI