Laut Medienberichten

Spotify schließt sein Podcast-Studio

12. Januar 2022

Gemeinsam gewachsen, nun ausgemustert. Spotify löst seine hauseigene Produktionsstätte Studio 4 auf. Ein Angestellter bemängelt fehlende Wertschätzung.

Bild: podcast.de
Spotify schließt sein Podcast-Studio

Kaum ein Außenstehender soll je wirklich von Studio 4 gehört haben. Der Öffentlichkeit war es laut The Verge, wenn überhaupt, als Spotify Studios bekannt. Und das, obwohl dort Shows wie Dissect oder Chapo, Kingpin on Trial produziert wurden.

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Das Studio 4-Team, das aus 10-15 Menschen bestand, soll laut Bericht nun aufgelöst werden. Freitag, der 21. Januar soll ihr letzter Arbeitstag sein. Einige Angestellte sollen neue Beschäftigungen erhalten, von anderen trennt Spotify sich. Die Mitarbeiter sollen noch zwei Monate lang Zuwendungen beziehen.

Spotify: Kein Kommentar zur Studio-Schließung

Spotify ließ gegenüber podcast.de durch eine PR-Agentur erklären, man wolle sich zu den Vorgängen nicht äußern. Laut The Verge soll die Leitung der US-Studios, Julie McNamara jedoch erklärt haben: Spotify sei durch den Schritt imstande, sich "schneller zu bewegen, mehr signifikanten Fortschritt zu machen und effektivere Zusammenarbeit im Unternehmen zu gewährleisten".

Einige der Mitarbeiter sollen bereits vor dem Kauf der Spotify-Töchter Parcast, Gimlet und The Ringer mit Spotifys Podcast-Aufgaben betraut gewesen sein. Einer von ihnen äußert sich anonym zu den Vorgängen und beklagt fehlende Wertschätzung. Neben den Ankäufen der anderen Produktionsunternehmen sei seine Abteilung häufig nur noch zweite Wahl gewesen.


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