Parcast Studios

Podcast-Gewerkschaft erstreitet bessere Arbeitsbedingungen

08. April 2022
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Podcast-Gewerkschaft erstreitet bessere Arbeitsbedingungen

Podcasting kann harte Arbeit sein, und die sollte angemessen gewürdigt werden. Das findet zumindest die Podcast-Gewerkschaft "Parcast Union". Die zettelte bei der Spotify-Tochter sogar Streiks an.

Es ist nicht das erste Mal, dass sich unter Podcast-Produzenten eine Gewerkschaft zusammenschließt. Bereits Ende vergangenen Jahres hatten sich bereits 125 Podcaster, Produzenten, und Autoren bei iHeart Media zusammengeschlossen. Im Hause Parcast Studios verkündet die dort gegründete Podcast-Gewerkschaft nun erste Zwischenergebnisse ihres Kampfes um bessere Arbeitsbedingungen.

In einem Tweet heißt es dort, man sei stolz, nach vielen Mails, Anrufen und monatelangen Gesprächen einen Erfolg vermelden zu können. Endlich sei ein Abkommen zustande gekommen.

After months of regular meetings, late-night emails, private calls, & full unit efforts, we're proud to announce we have a deal. We couldn't have done it without the consistent support of our colleagues. It's been a worthwhile journey, and we thank all who helped us fight. #1u
Parcast Union auf Twitter

Genaue Details des Abkommens sollen noch bekannt gegeben werden. Die Union hatte sich im Vorfeld jedoch für Arbeitnehmerrechte und Mindestlöhne ausgesprochen. Zudem soll es aber auch um teils speziell anmutende Forderungen bezüglich Diversität gegangen sein. Dafür traten sie sogar in Streik, was nicht nur die Podcast-Branche aufmerksam beobachtete.

Parcast Studios wurde im Jahr 2019 aufgekauft und gehört seitdem zu Spotify.


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