Für ein offenes Ökosystem

Pocket Casts wird Open Source

25. Oktober 2022

Fehler melden und Features einbringen - an der App Pocket Casts kann sich nun jeder beteiligen. Der Grund dafür dürfte manche Beobachter überraschen.

Bild: Pocket Casts
Pocket Casts wird Open Source

Die Podcast-App Pocket Casts ist in ihrem mobilen Versionen ab sofort Open Source. Das gab das Team vor wenigen Tagen auf seinem Blog bekannt. Unter anderem berichtete Caschy Blog darüber.

Pocket Casts gehört eigenen Angaben nach seit vergangenem Jahr zu Automattic. Dort, so der Blogbeitrag, pflege man den Leitspruch:

"[...] Open Source ist die mächtigste Idee unserer Generation."
Pocket Casts Team

Pocket Casts existiert seit 2010 und gilt als anwenderfreundliche Podcast-App. Seit der Umstellung der Android- und iOS-Versionen auf Open Source "kann nun jeder helfen, sie besser zu machen, indem er Bugs meldet, neue Features vorschlägt und Pull Requests einreicht." Das Team hat sich für Mozilla Public Licence entschieden. Parallel zu allen Open Source-Aktivitäten wird das Pocket Casts-Team die App weiter vorantreiben.

Bild: Pocket Casts

Für ein freies Podcast-Ökosystem

Die Entscheidung, das System für Außenstehende zu öffnen, geht nicht allein auf den oben geschilderten Leitspruch zurück. Pocket Casts äußert explizit, dass Podcasting nicht allein von Konzernen wie Apple oder Spotify kontrolliert werden dürfe. Erstrebenswerter sei vielmehr ein diverses Ökosystem von Drittanbietern. Als einer von diesen positioniert sich Pocket Casts mit seinem Vorstoß.

Pocket Casts steht hier für iOS und hier für Android zum Download bereit.


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