Neues Feature

Apple bietet Videopodcastern, was Spotify und YouTube vermissen lassen

19. Feb 2026 , aktualisiert: 19. Feb 2026

Wer Videopodcasts vermarkten möchte, muss Spotifys und YouTubes Konditionen akzeptieren. Doch das ist jetzt vorbei. Apple beweist mit einem neuen Feature, dass es auch anders geht.

Bild: Pexels
Apple bietet Videopodcastern, was Spotify und YouTube vermissen lassen

Ab Frühjahr 2026 führt Apple eine Neuerung in seiner Apple Podcasts-App ein: eine erweiterte Video-Podcast-Funktion, die auf der hauseigenen HTTP Live Streaming (HLS)-Technologie basiert. Nutzer können künftig nahtlos zwischen Audio- und Videoinhalten wechseln, Shows im Vollbildmodus anschauen und Videos für die Offline-Nutzung herunterladen.

Die adaptive Streaming-Technologie soll dabei für optimale Wiedergabequalität sorgen – unabhängig von der Netzwerkverbindung. Apple, so gibt der das Unternehmen in einer Pressemitteilung bekannt, setzt damit auf eine Weiterentwicklung seines Podcast-Dienstes, die der zunehmend von Videoinhalten geprägten Marktlage gerecht werden soll.

Mehr Kontrolle und Monetarisierung für Creator

Besonders Podcaster dürfen sich freuen, denn Apple bietet nun erstmals eine Funktion an, die die Vorreiter der Video-Podcasts, Spotify und YouTube, nicht bereitstellen. Videopodcasts können bequem und unkompliziert direkt über den Hostingdienst übertragen werden und landen, im Gegensatz zur grünen und roten Konkurrenz, nicht auf den internen Servern. Apple beweist damit, dass es auch anders geht und liefert so ein Feature, das Podcaster bislang vermissen mussten.

Mit der Einführung von HLS-Video-Podcasts erhalten Creator nun erstmals die Möglichkeit, dynamische Video-Werbung – inklusive persönlich eingesprochener Spots – direkt in ihre Shows einzubinden. Podcaster sind so nicht gezwungen, Spotifys oder YouTubes hauseigene Vermarktung zu nutzen und somit die dort vorgegebenen Konditionen zu akzeptieren.

Videopodcast auf Apple Podcasts
Bild: Apple

Partner wie Acast, ART19 (eine Amazon-Tochter), Triton Digital und SiriusXM unterstützen den Start der neuen Funktion. Apple erhebt, laut aktuellen Angaben, keine Gebühren für die Distribution von Inhalten, lediglich Werbenetzwerke zahlen eine nutzungsbasierte Provision für dynamische Anzeigen. Dies ermöglicht Podcast-Machern, ihre Reichweite und Einnahmen deutlich zu steigern, ohne die Kontrolle über ihre Inhalte zu verlieren.

Wettbewerb mit YouTube und Spotify

Die Neuerung positioniert Apple Podcasts als starken Konkurrenten zu Plattformen wie YouTube und Spotify, die bereits seit Längerem auf Video-Podcasts setzen. Während YouTube monatlich über eine Milliarde Podcast-Zuschauer verzeichnet und Spotify bereits eine halbe Million Video-Podcasts anbietet, will Apple mit seiner integrierten Lösung und der bewährten Nutzerfreundlichkeit punkten. Apple unterstreicht damit die Wichtigkeit des offenen Podcast-Ökosystems, das die Konkurrenz immer wieder in Frage stellt. Die Beta-Version ist bereits in den aktuellen Entwicklerversionen von iOS 26.4, iPadOS 26.4 und visionOS 26.4 verfügbar, der offizielle Rollout für alle Nutzer erfolgt im Frühjahr 2026.

*Erstellt mithilfe von KI


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