Welche Dateigrößen ergeben sich bei den MP3-Dateien?

Auf dieser Seite wird Ihnen eine Antwort auf die Frage "Welche Dateigrößen ergeben sich bei den MP3-Dateien?" gegeben.

Die Dateigrößen hängen stark von der verwendeten Datenrate (kBit/s) und Auflösung (kHz) ab. Die Datei kann in Mono oder Stereo vorliegen, mit oder ohne variable Datenrate kodiert sein. Außerdem spielt die verwendete Implementierung des Kodierungsalgorithmus (LAME, Fraunhofer, etc.) eine Rolle.

Ein Podcast mit ausschließlich Sprache lässt in guter Qualität mit einer Datenrate von 32 kBit/s, einer Auflösung von 22 kHz in Mono in einer ca. 6 MB grossen Datei unterbringen. (Alle Größenangaben beziehen sich auf eine Episode mit 30 Minuten Länge.) Kommt in dem Podcast Musik vor, sollte die Datei mit gleicher Einstellung etwa 10 MB groß sein.

Um eine Klangqualität auf dem Niveau von FM Radio zu erhalten, sollten Sie die Datei mit 64 kBit/s in 44 kHz Stereo kodieren. Sie müssen mit einer Dateigröße von etwa 13 MB rechnen.

Eine Kodierung mit 128 kBit/s in 44 kHz Stereo ist das populärste MP3-Format. Es kommt nicht ganz an CD-Qualität heran, ist aber besser als FM Radio. Die Dateigröße wächst allerdings auf ca. 25 MB an. Wollen Sie CD-ähnliche Qualität müssen Sie mit 256 kBit/s, 44 kHz Stereo kodieren. Der Dateiumfang verdoppelt sich dann aber noch einmal auf ca. 50 MB.

Für eine Episode mit gemischtem Inhalt aus Sprache und Musik bietet sich eine Kodierung mit variabler Bitrate an. Mit variabler Bitrate können Sie die Dateigröße so klein wie möglich halten bei gleichzeitig bester Qualität für Musik. Die Dateigröße ist schwer vorherzusagen und hängt im Wesentlichen vom Inhalt der Episode, von dem verwendeten Programm und den darin vorgenommen Einstellungen ab. Probieren Sie die verschiedenen Einstellungen aus, um das das Optimum für Ihre Episode zu finden.

Sie können Ihre Episode in Versionen mit unterschiedlicher Qualität zum Herunterladen anbieten. Zählen Sie die Downloads, um herauszufinden, ob Ihren Hörern eine bessere Qualität oder ein niedrigeres Transfervolumen wichtiger sind.

Bitte beachten Sie, daß die Qualität Ihres Podcasts mit Kompression immer nur so gut sein kann, wie das Ausgangsmaterial es hergibt. Arbeiten Sie also immer mit möglichst hoher Auflösung und gutem Ausgangsmaterial, um auch nach der Komprimierung eine zufriedenstellende Episode zu erhalten. Denken Sie bei der Bereitstellung Ihrer Podcasts auch an Ihr Budget und das Ihrer Hörer im Blick auf Transferkosten und Up-/Downloadzeiten.

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