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#52 „Digitalisierung wird Gemeinschaft nie ersetzen“ - mit Staatssekretär Alexander Pröll

#52 „Digitalisierung wird Gemeinschaft nie ersetzen“ - mit Staatssekretär Alexander Pröll

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Wie kann die Verwaltung digitaler, effizienter und gleichzeitig
menschlich bleiben? In dieser Folge von Amtsgeheimnisse – der
Gemeindebund-Podcast spricht Gemeindebund-Präsident Johannes
Pressl mit Staatssekretär Alexander Pröll über die
Digitalisierung der Verwaltung und ihre Bedeutung für die
Gemeinden.

Im Mittelpunkt stehen die ID Austria, die bessere Vernetzung von
Verwaltungsdaten und der Einsatz von Künstlicher Intelligenz.
Auch die geplante Gemeindedatenplattform, digitale Souveränität
und der sichere Umgang mit Daten werden diskutiert. Für Alexander
Pröll steht fest: „Ohne Daten ist Digitalisierung nichts“.
Deswegen plädiert Pröll für eine bessere Datenqualität in einer
modernen Verwaltung, mit klar definierten Schnittstellen und
einem gemeinsamen Datenmanagement. Ziel ist, dass Bürgerinnen und
Bürger Informationen nur einmal angeben müssen und Behörden
bereits vorhandene Daten nutzen können – unter Wahrung des
Datenschutzes.

Zum Thema ID-Austria sagt der Staatssekretär im Podcast-Gespräch:
„Die ID Austria ist die zentrale digitale Entrypoint für die
Verwaltung.“ Demnach soll die digitale Identität zum zentralen
Zugang für Verwaltungsleistungen werden. Pröll spricht über die
Weiterentwicklung der ID Austria, zusätzliche digitale Services
und das Ziel, Amtswege einfacher und zugänglicher zu
gestalten. Parallel zur digitalen Welt, verweist Pröll
auf kostenlose Workshops zur digitalen Kompetenz und die
Bedeutung persönlicher Unterstützung für jene, die digitale
Services nicht nutzen können oder wollen.

Und wie sieht es mit den Chancen und Risiken der künstlichen
Intelligenz aus? „Ich bin prinzipiell ein Optimist und sage, wir
sollten uns auf die Chancen fokussieren und natürlich bei den
Risiken schauen, dass wir es managen.“ KI kann laut Pröll helfen,
wiederkehrende Aufgaben zu automatisieren, die Produktivität zu
steigern und angesichts knapper Personalressourcen neue
Handlungsspielräume zu schaffen. Gleichzeitig braucht es einen
verantwortungsvollen Umgang mit Risiken und Regulierung.

Aufhorchen lässt der Staatssekretär mit seinem Plädoyer für die
Gemeinschaft in einer immer stärker digitaler werdenden Welt:
„Eine Gemeinde, ein Ort lebt sehr stark davon, dass man sich
irgendwo zusammenkommen kann und auch austauschen kann. Das wird
es niemals ersetzen in Digitalisierung“, sagt Alexander
Pröll. Für Pröll bedeutet Fortschritt nicht, sämtliche
Lebensbereiche zu digitalisieren. Digitale Lösungen können
Angebote sichern und Abläufe erleichtern, sollen aber das soziale
Miteinander in den Gemeinden nicht ersetzen.

Ein wichtiger Schwerpunkt des Gesprächs ist auch die geplante
Gemeindedatenplattform. Dafür wurden acht Millionen Euro für die
kommenden drei Jahre seitens des Bundes zugesprochen. Das
Vorhaben soll bessere Datengrundlagen und gemeinsame Standards
schaffen, um die Zusammenarbeit zwischen Österreichs Gemeinden zu
erleichtern. Langfristig sollen Verwaltungsprozesse effizienter
werden, während die Eigenständigkeit und Identität der einzelnen
Gemeinden erhalten bleiben.

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Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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