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Kennst du das Gefühl, dass du innerlich schon etwas spürst, dein
Kopf aber sofort beginnt, alles zu hinterfragen? Dass du
weiterfunktionierst und Verantwortung übernimmst, obwohl du
vielleicht längst ahnst, was du eigentlich brauchst?
In dieser Folge erzähle ich von meinen Erfahrungen als Angehörige
während der schweren Erkrankung meines Vaters und des Sterbens
meiner Mutter. Ich teile, wie selbstverständlich ich damals
funktionierte, meine Grenzen überging und nach dem Tod meines
Vaters zunächst direkt zur Arbeit ging.
Erst später wurde mir bewusst, wie sehr mein Pflichtgefühl und
mein Kopf die Führung übernommen hatten. Diese Erfahrungen haben
meinen Weg zur somatischen Arbeit mitgeprägt.
Ich spreche darüber, warum unser Kopf uns schützen möchte und
weshalb es nicht darum geht, ihn auszuschalten. Vielmehr dürfen
wir lernen, auch auf unseren Körper und unsere Intuition zu
hören.
Gerade wenn wir einen geliebten Menschen oder ein Tier begleiten,
geraten unsere eigenen Bedürfnisse leicht in den Hintergrund. In
meiner Begleitung möchte ich deshalb einen Raum schaffen, in dem
Angehörige innehalten, sich selbst wahrnehmen und ihrer inneren
Orientierung wieder näherkommen können.
In dieser Folge geht es um:
Intuition, Körperwahrnehmung und die Rolle unseres Kopfes
Pflichtgefühl, Verantwortung und eigene Grenzen
Meine Erfahrungen während der Erkrankung und des Sterbens
meiner Eltern
Angehörigsein zwischen der Sorge um andere und der Sorge für
sich selbst
Den Weg zurück zur inneren Orientierung
Eine Frage zum Mitnehmen: Wenn du für einen
Moment aufhören würdest, nach der richtigen Antwort zu suchen,
was würdest du in dir selbst vielleicht wieder hören?
Mehr über meine Arbeit als somatische Prozessbegleiterin und den
Angehörigenraum von Soma Lumina findest du hier:
https://www.christinewir-somatic.com/startseite
Transcription française
La transcription française de cet épisode est disponible sur mon
site.
Je partage mon expérience de proche aidante auprès de mes parents
et ces moments où l’on continue à fonctionner, même lorsque nos
propres limites sont dépassées.
Nous explorons la place de la tête, qui cherche à nous protéger,
et celle de l’intuition, qui nous aide à sentir ce qui est juste
pour nous. En écoutant davantage notre corps, nous pouvons
retrouver notre propre orientation et ne pas nous oublier lorsque
nous prenons soin d’un proche malade ou d’un animal aimé.
Une question à emporter : Si vous cessiez un
instant de chercher la bonne réponse, qu’est-ce que vous pourriez
entendre en vous-même ?
Transcription complète et informations sur mon accompagnement :
https://www.christinewir-somatic.com/fr/startseite
Über KörperLicht
KörperLicht – getragen durch Trauer ist mein Podcast für
somatische Begleitung. Ich teile persönliche Erfahrungen und
Gedanken aus meinem Leben und meiner Arbeit mit Menschen.
Es geht nicht um fertige Antworten, sondern darum, wieder
wahrzunehmen, was in uns geschieht, und ein Stück mehr bei uns
selbst anzukommen.
Denn euer Körper spricht jeden Tag mit euch. Manchmal ganz leise,
manchmal sehr deutlich. Die Frage ist nur, ob wir bereit sind,
ihm zuzuhören.
Bis zum nächsten Mal in zwei Wochen.
Eure Christine
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