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Episoden

20 Minuten
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Über das bewusste Wahrnehmen, das eigene Sein und die Würdigung des Lebens.

Kennst du das Gefühl, dass du im Alltag so sehr mit dem Funktionieren beschäftigt bist, dass du kaum noch wahrnimmst, was eigentlich da ist? Dass du anderen Menschen Aufmerksamkeit und Wertschätzung schenkst, aber manchmal vergisst, dir selbst dieselbe Aufmerksamkeit entgegenzubringen?

In dieser Folge teile ich meine Gedanken darüber, warum wir Menschen oft erst nach ihrem Tod bewusst würdigen und uns an ihre besonderen Eigenschaften erinnern. Was wäre, wenn wir damit nicht warten müssten? Wenn wir schon zu Lebzeiten genauer hinschauen und wahrnehmen würden, wer ein Mensch jenseits seiner Aufgaben und Funktionen ist?

Ich erzähle von meinen Beobachtungen im Umgang mit Menschen in palliativen Situationen und mit älteren oder kranken Tieren. Dabei geht es auch um die Perspektive der narrativen Medizin, die den Menschen mit seiner Geschichte und seinem Lebensumfeld betrachtet.

Diese Aufmerksamkeit möchte ich auch auf uns selbst richten. Wie nehmen wir uns eigentlich wahr? Was macht uns aus, jenseits dessen, was wir tun und leisten? Ich teile, wie ich selbst über das Schreiben und das Aufnehmen meiner Gedanken einen Zugang dazu gefunden habe, mir bewusster zu begegnen.

Gerade wenn wir einen geliebten Menschen oder ein Tier begleiten, geraten wir selbst leicht in den Hintergrund. Deshalb liegt mir ein Raum am Herzen, in dem Angehörige innehalten dürfen – ohne etwas leisten, erklären oder verändern zu müssen.

In dieser Folge geht es um:

Gedenken und Wertschätzung zu Lebzeiten

Den Unterschied zwischen Tun und Sein

Die Perspektive der narrativen Medizin

Selbstwahrnehmung und die eigene Lebensgeschichte

Angehörigsein zwischen Fürsorge für andere und dem eigenen Erleben

Eine Frage zum Mitnehmen: Was würdest du an dir selbst wahrnehmen, wenn du für einen Moment nicht darauf schauen müsstest, was du tust oder leistest, sondern einfach darauf, wer du bist?

Mehr über meine Arbeit als somatische Prozessbegleiterin und den Angehörigenraum von Soma Lumina findest du hier: https://www.christinewir-somatic.com/startseite

Transcription française

La transcription française de cet épisode est disponible sur mon site.

Nous parlons de la manière dont nous honorons souvent les personnes après leur mort, et de ce qui changerait si nous prenions le temps de reconnaître leur valeur de leur vivant. Je partage mes réflexions sur la différence entre faire et être, sur l’attention que nous portons aux autres et sur celle que nous pouvons aussi nous accorder.

Une question à emporter : Que pourriez-vous reconnaître en vous si, pour un instant, vous ne regardiez plus ce que vous faites, mais simplement qui vous êtes ?

Transcription complète et informations sur mon accompagnement : https://www.christinewir-somatic.com/fr/startseite

Über KörperLicht

KörperLicht – getragen durch Trauer ist mein Podcast für somatische Begleitung. Ich teile persönliche Erfahrungen und Gedanken aus meinem Leben und meiner Arbeit mit Menschen.

Es geht nicht um fertige Antworten, sondern darum, wieder wahrzunehmen, was in uns geschieht, und ein Stück mehr bei uns selbst anzukommen.

Denn euer Körper spricht jeden Tag mit euch. Manchmal ganz leise, manchmal sehr deutlich. Die Frage ist nur, ob wir bereit sind, ihm zuzuhören.

Bis zum nächsten Mal in zwei Wochen.

Eure Christine
21 Minuten
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Kennst du das Gefühl, dass du innerlich schon etwas spürst, dein Kopf aber sofort beginnt, alles zu hinterfragen? Dass du weiterfunktionierst und Verantwortung übernimmst, obwohl du vielleicht längst ahnst, was du eigentlich brauchst?

In dieser Folge erzähle ich von meinen Erfahrungen als Angehörige während der schweren Erkrankung meines Vaters und des Sterbens meiner Mutter. Ich teile, wie selbstverständlich ich damals funktionierte, meine Grenzen überging und nach dem Tod meines Vaters zunächst direkt zur Arbeit ging.

Erst später wurde mir bewusst, wie sehr mein Pflichtgefühl und mein Kopf die Führung übernommen hatten. Diese Erfahrungen haben meinen Weg zur somatischen Arbeit mitgeprägt.

Ich spreche darüber, warum unser Kopf uns schützen möchte und weshalb es nicht darum geht, ihn auszuschalten. Vielmehr dürfen wir lernen, auch auf unseren Körper und unsere Intuition zu hören.

Gerade wenn wir einen geliebten Menschen oder ein Tier begleiten, geraten unsere eigenen Bedürfnisse leicht in den Hintergrund. In meiner Begleitung möchte ich deshalb einen Raum schaffen, in dem Angehörige innehalten, sich selbst wahrnehmen und ihrer inneren Orientierung wieder näherkommen können.

In dieser Folge geht es um:

Intuition, Körperwahrnehmung und die Rolle unseres Kopfes

Pflichtgefühl, Verantwortung und eigene Grenzen

Meine Erfahrungen während der Erkrankung und des Sterbens meiner Eltern

Angehörigsein zwischen der Sorge um andere und der Sorge für sich selbst

Den Weg zurück zur inneren Orientierung

Eine Frage zum Mitnehmen: Wenn du für einen Moment aufhören würdest, nach der richtigen Antwort zu suchen, was würdest du in dir selbst vielleicht wieder hören?

Mehr über meine Arbeit als somatische Prozessbegleiterin und den Angehörigenraum von Soma Lumina findest du hier: https://www.christinewir-somatic.com/startseite

Transcription française

La transcription française de cet épisode est disponible sur mon site.

Je partage mon expérience de proche aidante auprès de mes parents et ces moments où l’on continue à fonctionner, même lorsque nos propres limites sont dépassées.

Nous explorons la place de la tête, qui cherche à nous protéger, et celle de l’intuition, qui nous aide à sentir ce qui est juste pour nous. En écoutant davantage notre corps, nous pouvons retrouver notre propre orientation et ne pas nous oublier lorsque nous prenons soin d’un proche malade ou d’un animal aimé.

Une question à emporter : Si vous cessiez un instant de chercher la bonne réponse, qu’est-ce que vous pourriez entendre en vous-même ?

Transcription complète et informations sur mon accompagnement : https://www.christinewir-somatic.com/fr/startseite

Über KörperLicht

KörperLicht – getragen durch Trauer ist mein Podcast für somatische Begleitung. Ich teile persönliche Erfahrungen und Gedanken aus meinem Leben und meiner Arbeit mit Menschen.

Es geht nicht um fertige Antworten, sondern darum, wieder wahrzunehmen, was in uns geschieht, und ein Stück mehr bei uns selbst anzukommen.

Denn euer Körper spricht jeden Tag mit euch. Manchmal ganz leise, manchmal sehr deutlich. Die Frage ist nur, ob wir bereit sind, ihm zuzuhören.

Bis zum nächsten Mal in zwei Wochen.

Eure Christine
23 Minuten
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Was passiert, wenn im Leben gerade etwas Schweres da ist – und gleichzeitig der Wunsch nach Freude, Leichtigkeit oder einfach einem schönen Moment?

In dieser Folge spreche ich darüber, warum wir uns als Angehörige nicht zwischen „richtig“ und „falsch“ entscheiden müssen. Warum wir lachen dürfen, uns freuen dürfen, Zeit mit unserer Familie verbringen dürfen – auch wenn ein geliebter Mensch krank ist oder sich das Leben gerade grundlegend verändert.

Ich erzähle von einer Begegnung mit einer Angehörigen, die zwischen der Sorge um ihren schwer kranken Vater und ihrem eigenen Leben stand. Und davon, warum es in meiner Begleitung nicht darum geht, ihr eine Entscheidung abzunehmen, sondern einen Raum zu schaffen, in dem sie ihre eigene Stimme wieder hören kann.

Denn manchmal gibt es nicht die eine richtige Entscheidung. Und wenn sich die Umstände verändern, darf sich auch unsere Entscheidung verändern.

Auch meine beiden Katzen begleiten mich in dieser Folge ein Stück weit bei meiner eigenen Frage nach der Leichtigkeit – und bei der Erkenntnis, dass nicht alles, was wir fühlen, sofort verstanden, verarbeitet oder transformiert werden muss.

Vielleicht darf manches einfach erlebt werden.

In dieser Folge geht es um:

Leichtigkeit neben dem Schweren

Angehörigsein zwischen Sorge und eigenem Leben

Schuldgefühle und innere Selbstverurteilung

Entscheidungen treffen und wieder verändern dürfen

die eigene Stimme und Körperwahrnehmung

warum nicht alles sofort verstanden oder verarbeitet werden muss

Geduld und Vertrauen

kleine Momente von Freude im Alltag

den Angehörigenraum von Soma Lumina

Eine Frage aus dieser Folge zum Mitnehmen:

Was darf heute einfach nur schön sein?

Mehr über meine Arbeit als somatische Prozessbegleiterin und den Angehörigenraum von Soma Lumina findest du auf meiner Website:

https://www.christinewir-somatic.com/startseite

https://www.christinewir-somatic.com/fr/startseite

Dort findest du auch weitere Informationen zu meiner Begleitung sowie weitere Inhalte rund um Körperwahrnehmung, Angehörigsein, Krankheit, Sterben und Verlust.

Über KörperLicht

KörperLicht – getragen durch Trauer ist mein Podcast für somatische Begleitung.

Ich teile hier persönliche Erfahrungen, Gedanken und Begegnungen aus meinem eigenen Leben und aus meiner Arbeit mit Menschen.

Es geht nicht um fertige Antworten oder darum, etwas „richtig“ machen zu müssen.

Es geht darum, wieder wahrzunehmen, was in uns geschieht – und vielleicht ein Stück mehr bei uns selbst anzukommen.

Denn:

Euer Körper spricht jeden Tag mit euch.

Manchmal ganz leise, manchmal sehr deutlich.

Die Frage ist nur, ob wir bereit sind, ihm zuzuhören.

Bis zum nächsten Mal in zwei Wochen.

Eure Christine
19 Minuten
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Manchmal ist noch längst nicht alles gut – und trotzdem taucht plötzlich etwas Schönes auf.

Freude. Vorfreude. Neugier. Ein Wunsch.

Und manchmal wissen wir gar nicht so recht, was wir mit diesen Momenten anfangen sollen.

Denn wenn wir lange mit Schwere, Sorge, Verantwortung oder Funktionieren beschäftigt waren, kann Leichtigkeit überraschend ungewohnt sein.

In dieser Folge von KörperLicht – getragen durch Trauer spreche ich darüber, warum Leichtigkeit nicht bedeutet, dass alles vorbei oder abgeschlossen sein muss.

Schmerz und Freude können nebeneinander existieren.

Wir können jemanden oder ein geliebtes Tier vermissen und uns gleichzeitig wieder für etwas Neues öffnen.

„Ich erlebe gerade an mir selbst, dass etwas Neues in mein Leben kommen darf, ohne dass das Alte dadurch weniger wichtig wird.“

Ich erzähle auch aus meinem eigenen aktuellen Leben: Ich habe mich entschieden, mein Herz wieder für ein neues Tier zu öffnen.

Nicht als Ersatz.

Sondern als Zeichen dafür, dass in meinem Leben wieder mehr Raum entstehen darf.

Denn vielleicht muss nichts Altes verschwinden, damit etwas Neues Platz bekommt.

Mehr Raum statt Neuanfang.

Vielleicht darf unser Leben weiter werden – nicht weil wir etwas zurücklassen, sondern weil wir wieder mehr von uns selbst hineinlassen.

Auch der Körper spielt dabei eine Rolle. Vorfreude, Neugier und positive Veränderung können sich körperlich zeigen: als Kribbeln, mehr Energie, ein Lächeln oder manchmal auch als ungewohnte Unruhe.

Wir müssen solche Gefühle nicht sofort verstehen oder verändern.

Vielleicht können wir sie zunächst einfach wahrnehmen.

In dieser Folge geht es um:

warum wir uns oft besser mit Schwere als mit Leichtigkeit auskennen

weshalb „leichter“ nicht bedeutet, dass alles gut oder abgeschlossen ist

wie Freude und Schmerz gleichzeitig existieren können

warum etwas Neues nicht automatisch bedeutet, dass etwas Altes ersetzt wird

was der Unterschied zwischen Erweiterung und Neuanfang ist

wie sich Vorfreude und Leichtigkeit im Körper zeigen können

warum wir Gefühle nicht sofort verstehen oder verändern müssen

und die Frage: Wo in deinem Leben spürst du gerade vielleicht schon ein kleines bisschen mehr Raum?

Drei Fragen zum Mitnehmen

Was macht mir Freude?

Worauf bin ich neugierig?

Wo wünsche ich mir mehr Raum?

Du musst darauf nicht sofort eine Antwort finden.

Vielleicht kommt sie später. Beim Spazierengehen. Heute Abend. In ein paar Tagen oder Wochen.

Und vielleicht kommt auch keine klare Antwort.

Auch das ist vollkommen in Ordnung.

Es geht nicht darum, etwas leisten zu müssen.

Vielleicht reicht es, wahrzunehmen, ob da schon irgendwo ein kleines bisschen mehr Raum entstanden ist – oder entstehen darf.

Die Frage dieser Folge

Wo in deinem Leben spürst du gerade vielleicht schon ein kleines bisschen mehr Raum – und was möchtest du diesem Raum geben?

Mehr über meine Arbeit und die Entstehung des Angehörigenraums findest du auf meiner Website.

Die französische Transkription dieser Folge ist ebenfalls dort verfügbar.

Für Dich: Dieser Podcast dient der persönlichen Reflexion und ersetzt keine medizinische, psychotherapeutische oder therapeutische Behandlung.

Bis zur nächsten Folge in zwei Wochen. und denk dran: unser Körper spricht jeden Tag mit uns. Die Frage ist nur: Sind wir bereit, ihm zuzuhören?

Schön, dass du da bist.

Christine Wir
24 Minuten
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Wenn wir Entscheidungen treffen müssen, die niemand treffen möchte, geraten wir als Angehörige schnell in eine Situation, auf die uns niemand vorbereitet hat. Plötzlich müssen wir für einen geliebten Menschen oder ein Tier mitentscheiden – über eine Behandlung, über das weitere Vorgehen oder manchmal auch darüber, wann es genug ist.

Ich spreche in dieser Folge darüber, was solche Entscheidungen mit uns machen können. Denn unter der eigentlichen Entscheidung liegen oft Angst, Verantwortung, Schuldgefühle, Ohnmacht und die Angst vor dem Verlust. Gleichzeitig entsteht ein enormer innerer Druck: die richtige Entscheidung treffen zu müssen und am besten sofort zu wissen, was richtig ist.

Wir sprechen darüber, wie sich dieser Druck auch körperlich zeigen kann – durch Enge, Unruhe, Schlaflosigkeit, kreisende Gedanken, Erschöpfung oder das Gefühl, wie gelähmt zu sein. Und darüber, warum es manchmal nicht zuerst eine Antwort braucht, sondern einen Moment, in dem wir wieder wahrnehmen können, was gerade in uns geschieht.

Ich erzähle dabei auch von einer persönlichen Erfahrung mit meiner Katze und von einer Erkenntnis, die mich bis heute begleitet:

Ich muss nicht sofort entscheiden, nur weil gerade eine Entscheidung getroffen werden muss.

Vielleicht ist genau das eine Frage, die wir uns als Angehörige öfter erlauben dürfen: Muss ich diese Entscheidung tatsächlich jetzt treffen?

Shownotes In dieser Folge geht es um:

Entscheidungen, die niemand treffen möchte

die Verantwortung, für einen geliebten Menschen oder ein Tier mitzuentscheiden

die Angst, die falsche Entscheidung zu treffen

Schuldgefühle, Ohnmacht und Verlustangst

den körperlichen und emotionalen Druck in solchen Situationen

die Frage, was passiert, wenn wir unter diesem Druck nicht mehr klar denken können

den Unterschied zwischen „Ich muss entscheiden“ und „Ich muss jetzt entscheiden“

kleine Möglichkeiten, wieder im eigenen Körper anzukommen

warum Angehörige nicht immer funktionieren müssen

und warum manchmal nicht ein weiterer Ratschlag, sondern ein Raum zum Innehalten gebraucht wird

Manchmal braucht es keinen weiteren Ratschlag. Manchmal braucht es einfach einen Raum, in dem wir für einen Moment nichts leisten müssen.

Mehr über meine Arbeit und die Entstehung des Angehörigenraums findest du auf meiner Website.

Für dich Dieser Podcast ersetzt keine therapeutische oder medizinische Behandlung. Er möchte einen Raum schaffen für Reflexion, Verbundenheit und achtsame Begleitung.

Mehr über meine Arbeit: Website

Bis zur nächsten Folge in zwei Wochen. und denk dran: unser Körper spricht jeden Tag mit uns. Die Frage ist nur: Sind wir bereit, ihm zuzuhören?

Schön, dass du da bist.

Christine Wir
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Über diesen Podcast

KörperLicht – ein Raum für Angehörige Ein Podcast für Menschen, die viel tragen und dabei sich selbst nicht verlieren möchten. Ich verbinde Somatik, Nervensystemregulation und achtsame Selbstwahrnehmung, um Angehörige dabei zu unterstützen, wieder Kontakt zu sich, ihrem Körper und ihren eigenen Ressourcen aufzunehmen.
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