Manche Dinge sind nicht dringend genug, um sie sofort zu
erledigen, aber wichtig genug, um sie nicht einfach zu vergessen.
Wir schieben sie immer wieder auf und trotzdem ploppen sie
regelmäßig in unserem Bewusstsein auf. Und obwohl wir sie gerade
gar nicht erledigen, beschäftigen sie uns.
Genau solche offenen Loops sind mir bei mir selbst in den letzten
Monaten immer stärker aufgefallen. Wenn wir darüber nachdenken,
was unsere Kapazität beansprucht, schauen wir meistens auf das,
was wir tatsächlich tun. Dabei kostet auch die wiederholte
Beschäftigung mit Dingen, die wir noch tun müssen, Energie.
In dieser Folge schaue ich darauf, was wir aus der Forschung zu
Prospective Memory, unerfüllten Zielen, intrusiven Gedanken und
kognitiver Interferenz darüber wissen. Und ich erzähle dir von
einem Experiment, das ich seit zwei Monaten selbst mache und das
für mich überraschend viel verändert hat.
Dabei geht es nicht darum, noch produktiver zu werden oder
möglichst viele Dinge von einer ToDo-Liste zu streichen. Es geht
vielmehr um die Frage, welche Kapazität all die Dinge
beanspruchen, die wir gerade gar nicht tun, und was passiert,
wenn wir anfangen, mit diesen offenen Loops anders umzugehen.
In der Folge zeige ich dir, wie mein Experiment mit diesen
offenen Loops aussieht, und lade dich ein, es selbst für einen
begrenzten Zeitraum auszuprobieren und zu beobachten, was sich
dadurch verändert.
Links und Ressourcen zur Episode:
Meine kostenlose Community „The Space“:
https://www.drnadinewebering.com/free-space/
Meine Website:
https://www.drnadinewebering.com
Mein Instagram-Kanal:
https://www.instagram.com/dr.nadine.webering/
Meld dich gern bei mir per Email an kontakt@drnadinewebering.com,
wenn du Fragen oder Anregungen hast.
Kommentare (0)
Melde dich an, um einen Kommentar zu schreiben.