Bei der Leichtathletik-EM diesen August stand Malaika Mihambo in
der Weitsprung-Qualifikation vor ihrem letzten Versuch. Die
ersten beiden Sprünge hatten nicht gesessen, und zwischen den
Versuchen saß sie abseits mit einem Journal in der Hand und
geschlossenen Augen. Verständlich, denn der dritte Versuch musste
sitzten, um sich für das Finale zu qualifizieren. Maximaler Druck
und Fokus auf sich, das eigene Können und mentale Stärke
beweisen.
Im Leistungssport ist diese Arbeit am Kopf völlig
selbstverständlich. Und du?
Du musst am Ende des Semesters in einem bestimmten Moment eine
bestimmte Leistung abrufen, doch über die mentle Ebene dabei
spricht im Studium fast niemand.
Deshalb ist mentales Training meine eine Sache, die ich dir für
dieses neue Semester mitgeben möchte.
Darum geht es in dieser Folge konkret:
In dieser Folge ordne ich ein, was das eigentlich ist und warum
deine Gedanken darüber mitentscheiden, wie du lernst und was du
abrufen kannst. Wir schauen uns die zwei typischen Reaktionen auf
Druck an, den Aktionismus und die Lähmung, und warum "denk halt
positiv" nachweislich nach hinten losgehen kann. Danach wird es
konkret mit drei Techniken für deinen Semesterstart: deine
eigenen Gedanken beobachten, konstruktive Sätze finden, die du
dir wirklich glaubst, und den Weg visualisieren statt das
Ergebnis.
Wenn du dich fleißig durch dein Studium arbeitest und trotzdem
das Gefühl hast, dass dir dein eigener Kopf dabei im Weg steht,
ist diese Folge für dich.
Links & Hintergründe:
Neu: Sicher im Kopf, mein Programm für alle, bei denen es
nicht ums Lernen selbst geht, sondern um Druck, Versagensängste
und innere Unruhe. Schwerpunkt sind mentale Stärke, innere Ruhe,
Sicherheit und Fokus. Schau es dir hier an oder vereinbare gleich
ein kurzes Kennenlerngespräch:
https://www.kathimoldan.de/sicher-im-kopf/
Wenn du zusätzlich auf der Lernebene Unterstützung möchtest,
ist mein 1:1-Mentoring der passendere Weg:
https://www.kathimoldan.de/mentoring/
Mehr von mir gibt es auf Instagram @kathimoldan
Studien: Positive Zukunftsfantasien senken Anstrengung und
Zielerreichung Oettingen, G., & Mayer, D. (2002). The
motivating function of thinking about the future: Expectations
versus fantasies. Journal of Personality and Social Psychology,
83(5), 1198–1212. https://doi.org/10.1037/0022-3514.83.5.1198
Prozess- statt Ergebnisvisualisierung bei Studierenden vor
einer Klausur Pham, L. B., & Taylor, S. E. (1999). From
thought to action: Effects of process- versus outcome-based
mental simulations on performance. Personality and Social
Psychology Bulletin, 25(2), 250–260.
https://doi.org/10.1177/0146167299025002010
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