Du willst doch – und trotzdem ärgerst du dich am Semesterende wieder

Du willst doch – und trotzdem ärgerst du dich am Semesterende wieder

vor 5 Tagen
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Beschreibung

vor 5 Tagen

Das Semester ist vorbei, und wenn du ehrlich zurückschaust,
siehst du vor allem das, was du nicht geschafft hast. Prüfungen,
die nicht so liefen, wie du es dir vorgenommen hattest, Stoff,
den du lange vor dir hergeschoben hast, Vorsätze, von denenkaum
etwas übrig ist. Und das Schlimmste ist dieser leise Gedanke: Ich
hab es schon wieder nicht geschafft, vielleicht bin ich hier
einfach falsch. Dabei ärgerst du dich ja gerade deshalb so, weil
dir dein Studium wichtig ist und du tief drin spürst, dass mehr
in dir steckt.


In dieser Folge schauen wir uns an, woher dieser Ärger wirklich
kommt, warum aus "ich hab nichts geschafft" so schnell "ich bin
nicht gut genug" wird und warum ausgerechnet die Strenge, mit der
du dich jetzt zusammenreißen willst, dich eher festhält, als dass
sie dich weiterbringt. Es geht um das Aufschiebenund was
dahintersteckt, um deine Selbstzweifel am Semesterende und darum,
was dich stattdessen wirklich wieder ins Handeln bringt, Schritt
für Schritt und ohne dich dabei fertigzumachen.


Wenn du dich hier ein Stück weit wiedererkennst, ist diese Folge
für dich.





Das Semesterstart-Workbook: Mein kostenloses
Semesterstart-Workbook hilft dir, dein letztes Semester in Ruhe
zu reflektieren und daraus ganz konkrete kleine Schritte für den
Neustart abzuleiten. Du findest es hier:
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Wenn du tiefer an den alten Mustern arbeiten möchtest, die dich
immer wieder bremsen, begleite ich dich im 1:1-Mentoring:
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Quellen, weiterführende Literatur


Prokrastination als Emotionsregulation, nicht Faulheit:
Forschungsgruppe um Timothy Pychyl und Fuschia Sirois, Carleton
University, Ottawa. (z.B. hier: Sirois, F. M., & Pychyl, T.
A. (2013). Procrastination and the priority of short-term mood
regulation: Consequences for future self. Social and Personality
Psychology Compass, 7(2), 115–127.
https://doi.org/10.1111/spc3.12011)

Selbstverurteilung lähmt, statt anzutreiben; Scham führt zu
Rückzug, Schuld zu Handeln (z.B. hier Semaan, R. W. (2025). Shame
withdraws, guilt corrects: Distinguishing shame and guilt in goal
pursuit—An experimental study. Behavioral Sciences, 15(6), 725.
https://doi.org/10.3390/bs15060725)

Selbstmitgefühl hilft beim Umgang mit akademischem Versagen:
Forschung an der University of Texas at Austin (u.a. Kristin
Neff). (z.B. hier: Neff, K. D., Hsieh, Y.-P.,& Dejitterat, K.
(2005). Self-compassion, achievement goals, and coping with
academic failure. Self and Identity, 4(3), 263–287.
https://doi.org/10.1080/13576500444000317)

Selbstwirksamkeit durch Handeln: Albert Bandura. (z.B. hier:
Bandura, A. (1977). Self-efficacy: Toward a unifying theory of
behavioral change. Psychological Review, 84(2), 191–215.
https://doi.org/10.1037/0033-295X.84.2.191 und Bandura, A.
(1997). Self-efficacy: The exercise of control. W. H. Freeman.)

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