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Am 20. September 2026 ist Pater Andreas Batlogg, Priester, Jesuit
und Publizist in der SONNTAGs-Jause zu hören. Die
Publikationsliste des Vielschreibers umfasst 55 Seiten. Nun hat
Pater Batlogg eine Biografie über Erzbischof Josef Grünwidl
geschrieben.

Der aus Vorarlberg stammende Pater Andreas Battlog ist ein
Vielschreiber. Jetzt widmete er sich in einer biographischen
Annäherung dem Wiener Erzbischof Josef Grünwidl. Er bezeichnet
ihn als Glücksfall für die Wiener Kirche. Warum? Weil Josef
Grünwidl die Erzdiözese gut kennt und weil er ein erfahrener
Seel-Sorger im wahresten Sinn des Wortes
ist. Rezept: Jesuitentee

 

Hinter dem Namen verbirgt sich der Mexikanische
Drüsengänsefuß (Dysphania ambrosioides), in seiner
Heimat auch als Epazote bekannt. Schon lange
bevor europäische Entdecker die Neue Welt erreichten, nutzten
indigene Völker das aromatische Kraut als Heil- und
Gewürzpflanze.

 

Es galt als Mittel gegen Verdauungsbeschwerden
und fand zugleich seinen festen Platz in der Küche, etwa als
Gewürz für Bohnen- und Maisgerichte. Mit den spanischen Eroberern
und Missionaren gelangte das Wissen über die Pflanze nach Europa.
Die Jesuiten waren dafür bekannt,
Heilpflanzen aus fernen Ländern zu erforschen
und ihre Anwendung weiterzugeben. In Europa wurde das Kraut vor
allem als Heiltee geschätzt. Gleichzeitig blieb die Pflanze ein
Gewürz und verbindet bis heute Genuss und Heilkunde.

 

Zutaten: 

zwei Teelöffel getrockneter Jesuitentee (Epazote, bio)

zwei Tassen Wasser

Nach Belieben etwas Agavensirup oder frischer Zitronensaft
zum Verfeinern

Zubereitung:

Das Wasser in einem kleinen Topf oder mit dem Wasserkocher zum
Kochen bringen. Den Jesuitentee hinzugeben und die Hitze
reduzieren. Das Ganze fünf bis zehn Minuten bei niedriger
Temperatur ziehen lassen. Den Tee durch ein feines Sieb
abseihen. Nach Wunsch mit Agavensirup oder einem Spritzer
Zitronensaft abschmecken. 

 

Hinweis: Jesuitentee enthält ätherische Öle und
sollte wegen des Wirkstoffs Ascaridol nur in Maßen und nicht
dauerhaft getrunken werden. In der Küche wird er traditionell
auch als Gewürz für Bohnengerichte genutzt, um Blähungen zu
verringern.Buchtipp: Für euch ­Bischof, mit euch
Christ

Der Jesuiten-­Publizist Andreas R. Batlogg erstellt ein
einfühlsames theologisches Porträt des Wiener Erzbischofs, das
sein bisheriges Wirken und seine Vision für die Kirche
aufzeigt. 

Andreas R. Batlogg SJ, Für euch ­Bischof, mit euch
Christ, 192 Seiten, EUR 25,00 ISBN
978–3–7022–4369–2, ISBN 978-3-85351-341-5, Tyrolia Verlag &
Wiener Dom-Verlag.

 

Das Buch erscheint am 1. Oktober
2026. 

 

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„Der Vielschreiber“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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