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  4. #28 - Trump sagt: Wir können nicht bremsen, wenn China weiterfährt. Chinas höchstes Gericht hat schon 24 Regeln. Und 5.000 Dollar für erfundene Zeugen.
Die mächtigsten Leute der KI haben gerade darum gebeten,
langsamer zu machen. Einen Tag später sagt Trump sinngemäß: Wir
können nicht bremsen, wenn China weiterfährt. Und während wir in
Europa noch diskutieren, hat Chinas höchstes Gericht am 7.
September eine Leitlinie mit 24 Punkten für KI-Streitfälle
veröffentlicht. Wenn dir hier jemand die Stimme klont, weiß kein
Gericht klipp und klar, was gilt.

Eine Welttour: Washington, ein US-Gericht, China, die
Ratingagenturen, Google DeepMind — und am Ende Österreich, das
etwas geschafft hat, woran sehr viele Unternehmen noch scheitern.

In dieser Folge:

KI-Kenntnisse in Stellenanzeigen (02:04) — das
Bipartisan Policy Center hat US-Stellenanzeigen ausgewertet:
45% mehr Anzeigen verlangen KI als noch zu
Jahresbeginn. Und der Mix überrascht: 16 der 20
häufigsten Fähigkeiten sind breite technische — oder menschliche.
Wenn die KI die Hälfte deines Jobs macht: kannst du mit Kunden
reden?

Deine Stimme geklont — und das Recht hinkt nach
(05:04) — bei Tempo 20 zu viel weiß jedes Gericht sofort, was
gilt. Bei einem geklonten Video weiß es das nicht. In China
schon: die IAPP berichtet über eine Leitlinie des höchsten
Gerichts mit 24 Punkten, veröffentlicht am 7.
September. Ich sage nicht, kopiert China. Ich sage, die Lücke ist
messbar.

Ratingagenturen und die KI-Rechenzentren (10:14)
— die Firmen, die entscheiden, ob du dein Geld zurückbekommst.
Sechs Unternehmen sollen bis Ende nächsten Jahres mehr als
1,3 Billionen Dollar investieren. Mehr Nachfrage
heißt mehr Rechenzentren, heißt mehr Schulden, heißt: das Rating
entscheidet mit.

Anwälte: ChatGPT erfindet Zeugen (15:24) — ein
Anwalt reicht einen Schriftsatz mit erfundenen Zeugen bei Gericht
ein. Der Supreme Court des Bundesstaates: schuldig wegen
Missachtung des Gerichts, 5.000 Dollar Strafe.
Meine Meinung: viel zu mild. Das gehört nicht auf eine Rechnung,
das gehört in die Berufsakte.

Sophias Geburtstag (19:43) — wir haben ihn zwei
Tage vorher abgesagt, weil die Vorhersage Regen gesagt hat. Es
hat natürlich nicht geregnet.

Jede Stunde ein neues Weltwetter (20:11) —
Google DeepMinds WeatherNext 3 nimmt laufend
Satellitendaten und rechnet global, stündlich
neu. Und nicht eine Prognose, sondern 64. Wenn
52 von 64 Läufen Regen sagen — aber um zwölf statt um drei — ist
das eine Entscheidung, mit der ein Landwirt, eine Baufirma oder
ein Energieversorger wirklich arbeiten kann. Läufe bis 15
Tage im Voraus.

Österreich kauft gemeinsam ein (23:06) — seit
Anfang 2026 arbeiten alle 13 Bundesressorts
gemeinsam an einer Plattform für KI in der Verwaltung. Am 10.
September haben Kanzleramt und Bundesrechenzentrum dafür den
österreichischen eAward gewonnen. Der Clou ist nicht die Technik,
es ist der Einkauf: du verhandelst nicht für dich, sondern für
vierzehn.

Schluss (26:04) — der Drang in der Verwaltung
ist gerade größer als in mancher Firma. Vor allem in Österreich
und in Vorarlberg.

Eine Sache für diese Woche: Frag dich, wer in deiner Firma heute
überhaupt einen Agenten bauen darf — nicht, wer danach fragt.

Schreib Malcolm auf WhatsApp/Telegram/Signal: +43 676 6144 904

werchota.ai

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„#28 - Trump sagt: Wir können nicht bremsen, wenn China weiterfährt. Chinas höchstes Gericht hat schon 24 Regeln. Und 5.000 Dollar für erfundene Zeugen.“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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