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  4. Horrende Übel und ein liebender Gott? | Marilyn McCord Adams Teil 2/2 (Theodizee)
In diesem zweiten Teil wenden wir uns Marilyn McCord Adams'
eigener Lösung zu. Im ersten Teil hat sie gezeigt, warum
klassische Theodizee-Ansätze an horrenden Übeln zerbrechen. Jetzt
stellt sie die Frage neu: Nicht mehr „Hat Gott moralisch
hinreichende Gründe, Leid zuzulassen?" – sondern „Wie kann Gott
zu jeder einzelnen Person gut sein, die Furchtbares durchlitten
hat?" Mit spezifisch christlichen Ressourcen – Inkarnation,
Kreuzestod, Auferstehung – entwirft Adams ein Szenario, in dem
horrende Übel für jede betroffene Person überwunden werden. Ihr
Fazit: Gott und horrende Übel lassen sich somit widerspruchsfrei
zusammendenken.

Quelle: Adams, Marilyn McCord. Horrendous Evils and the Goodness
of God. Cornell University Press, 1999.

00:00 Intro

01:23 Wiederholung: Definition horrendes Leid, Helen Keller,
Überwindung vs. Aufrechnen

06:26 Wie kann das horrende Leid für jede Person überwunden
werden?

07:49 1. Vorbemerkung: Kein abstrakter Gott der Philosophen
(Brüder Karamasow, Jesusbezug)

11:54 2. Vorbemerkung: Die Beziehung zu Gott als das unermesslich
Gute (Thomas von Aquin)

16:02 Die Beziehung zu Gott als Schlüssel für das Überwinden von
horrendem Leid (Analogie zu Helen Keller)

18:40 Gottes Kreativität

22:21 Jesu Inkarnation und der Kreuzestod

23:38 Gottes Identifikation und Solidarität mit den horrend
Leidenden

27:07 Gott und die Täter

32:43 Das Überwinden der Gottesferne (Jürgen Moltmann)

37:08 Einwand 1: Zwingt sich Gott auf? Übergeht er unseren freien
Willen?

40:09 Einwand 2: Der christliche Gott ist unwahrscheinlicher als
der Gott der Philosophen

42:34 Zusammenfassung

#Theodizee #Leid #Gott #Glaube #Atheismus #Philosophie #Religion
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„Horrende Übel und ein liebender Gott? | Marilyn McCord Adams Teil 2/2 (Theodizee)“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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