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  4. Warum dynamische Stromtarife nicht immer günstiger sind
Wie günstig du Strom beziehst, hängt heute nicht mehr nur vom
Anbieter ab, sondern immer öfter davon, wann du ihn verbrauchst. In
dieser Folge spreche ich mit Paul Schieber, Product Manager im
Flex-Team von Octopus Energy, über dynamische Stromtarife und
alles, was dazugehört. Ich bin selbst seit einiger Zeit Kunde bei
Octopus und habe erst kürzlich mein eigenes Smart Meter
installieren lassen, deshalb steckt in diesem Gespräch auch einige
eigene Erfahrung. Zuerst klären wir die Basis: Ohne Smart Meter
kein dynamischer Tarif, und genau da hakt es in Deutschland
gewaltig. Der Rollout liegt bundesweit erst bei 5,5 Prozent,
während Länder wie Italien oder die Niederlande längst bei nahezu
100 Prozent stehen. Paul erklärt, warum mehr als 700 Netzbetreiber
hierzulande das größte Nadelöhr sind und wie Octopus mit einem
vereinfachten Modell namens Smart Meter Light versucht, den Prozess
zu beschleunigen. Danach geht es praktisch: Wie lädt mein E-Auto
eigentlich automatisch dann, wenn Strom gerade günstig ist? Paul
nimmt mich mit durch die App-Logik von Octopus, erklärt, wie
Ladezeiten und Netzlast zusammenhängen, und warum gerade Haushalte
mit steuerbaren Großverbrauchern wie E-Auto, Wärmepumpe oder
Batteriespeicher am meisten profitieren. Wer dagegen wenig
Flexibilität im Alltag hat, für den lohnt sich ein dynamischer
Tarif deutlich weniger, das räumt Paul offen ein. Ein Thema, das
mich persönlich überrascht hat: kleine Batteriespeicher für die
Steckdose, die ganz ohne Elektriker auskommen und speziell für
Mietwohnungen gedacht sind. Wir sprechen auch über die Abschottung
der Ladeschnittstellen durch Volkswagen und BMW und wie Octopus
frühzeitig auf direkte Anbindungen gesetzt hat, um Kundinnen und
Kunden vor Unterbrechungen zu schützen. Und wir schauen auf
bidirektionales Laden: Was Batterietests wirklich über die Alterung
von E-Auto-Akkus zeigen. Zum Schluss wagen wir einen Blick fünf
Jahre nach vorn: Wo steht Deutschland dann im Vergleich zu
Skandinavien, wo dynamische Tarife längst Standard sind? Und was
bedeutet es, dass laut Paul noch immer ein Drittel aller Haushalte
in der teuren Grundversorgung feststeckt? Ein Gespräch, das zeigt,
wie eng Energiewende, Digitalisierung und ganz praktischer Alltag
mittlerweile zusammenhängen, und warum es sich lohnt, den eigenen
Stromtarif mal wieder genauer anzuschauen.
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„Warum dynamische Stromtarife nicht immer günstiger sind“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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