Anmeldung Registrierung
Auto Hell Dunkel
Erweiterte Suche
  1. Startseite
  2. Podcasts
  3. Schwarz hören - Petra Schwarz im Gespräch mit Prominenten über Leben und Tod Podcast
  4. Schwarz hören: Petra Schwarz im Gespräch mit Harald Hauswald über Leben und Tod
Der bekannte und hochdekorierte Fotograf wollte eigentlich Koch
werden. Da sein Vater aber Fotografenmeister mit eigenem Laden war,
wurde ihm das Fotografieren quasi „in die Wiege gelegt“. Nachdem es
dann doch – trotz Fotografenlehre mit Gesellenbrief in der Tasche –
nicht wie vom Vater geplant gelaufen war, kam der 1954 in Radebeul
(Sachsen) geborene Harald Hauswald 1978 nach Ostberlin. Dort
arbeitete er u.a. im Prenzlauer Berg als Telegrammbote und hatte
stets eine Kamera dabei. Ab Anfang der 80er arbeitete Hauswald als
Fotograf in der Stephanus-Stiftung Berlin, der größten diakonische
Einrichtung in der DDR. „Zuerst hatte ich große Manschetten,
Menschen mit Behinderung zu fotografieren; die aber gar kein
Problem damit hatte, dass ihnen Jemand diesen ‚Kasten‘ vor die Nase
hält. Sie ließen Nähe zu, was mir für meine Straßen-Knipserei sehr
geholfen hat.“ In dem Zusammenhang nennt er sich selbst übrigens
„Straßenköter“ . „Heute braucht man nur ein Handy und kann sich als
Fotograf bezeichnen.“ beklagt der bedeutende kritische Chronist der
DDR, der aufgrund seiner zu realitätsnahen Fotos von der
DDR-Staatssicherheit unter dem Namen Radfahrer observiert wurde.
Als einer der wenigen DDR-Fotografen veröffentlichte er anfangs
anonym und ab Mitte der 80er Jahre unter seinem richtigen Namen
auch Fotoreportagen in westlichen Magazinen wie GEO, ZEITmagazin
oder der „taz“. 1989 wurde Harald Hauswald in den Verband Bildender
Künstler der DDR (VBK) aufgenommen und gründete 1990 mit sechs
weiteren DDR-Fotografen die Agentur OSTKREUZ. Und mittlerweile kann
er auf eine große Ausstellung beim renommierten Ausstellungshaus
„C/O Berlin“ 2020/2022 mit 75.000 Besuchern verweisen. Gerade
zurück von der „61. Internationalen Kunstbiennale in Venedig“ wird
Harald Hauswald beim „6. Weißenseer Kultursommer“ vom 25. bis
27.9.2026 im Studio Weißensee „CulturLawine“ ausstellen und vorher
– am 9. September 2026 – zeigt er bei der Veranstaltung „Der Osten
lebt – immer noch!?“ – auch während des „6. Weißenseer
Kultursommers“ im C*Space – seine Bilder, die er aus dem
Fotografen-Graben Ende der 80er Jahre auf der Rennbahn in Weißensee
„geknipst“ hat: Bruce Springsteen, Brian Adams und weitere
Weltstars – ganz nah. Wie es sich für „Schwarz hören“ gehört, haben
wir in dieser Podcast-Episode auch über den Tod gesprochen. „Die
meisten Leute, die ich lange kenne, sind bis auf einen alten
Freund, alle schon tot.“ Er selbst denkt schon über den Tod nach,
aber … Hören Sie selbst … in dieser 166. Episode von „Schwarz
hören“ mit Harald Hauswald.
Episode melden

„Schwarz hören: Petra Schwarz im Gespräch mit Harald Hauswald über Leben und Tod“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

Teilen

Mein Archiv

Deine Privatkopie der Folgen, die du nicht verlieren willst.

Podcast-Folgen verschwinden. Feeds werden auf die letzten Episoden gekürzt, Hoster räumen alte Dateien ab, Formate wechseln den Anbieter und lassen ihr Archiv zurück. Mit „Mein Archiv“ sichert podcast.de die Folgen deiner Podcasts für dich — angefangen bei den ältesten, denn die sind zuerst weg.

  • Deine gesicherten Folgen bleiben hörbar, auch wenn das Original offline geht.
  • Auch Folgen, die im heutigen Feed gar nicht mehr stehen — podcast.de kennt sie noch.
  • Herunterladen bleibt möglich, solange die Folge beim Podcaster liegt. Der zählt seine Abrufe wie bisher.
Startet bald

Sei beim Start von Mein Archiv dabei

Mein Archiv ist fast fertig. Trag dich ein, dann bekommst du eine E-Mail, sobald es losgeht – und bist von Anfang an dabei. Wir schreiben dir nur zum Start, keine Werbung, keine Weitergabe deiner Daten.

Du bekommst zuerst eine Bestätigungsmail. Abmelden geht jederzeit. Datenschutz