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Schwarz hören - Petra Schwarz im Gespräch mit Prominenten über Leben und Tod
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Beschreibung
vor 16 Stunden
„Täter – Opfer – Polizei“ heißt „Der rbb Kriminalreport“, den der
„Ehrenkommissar“ und „Krimifuchs“ Uwe Madel allsonntäglich
präsentiert. Nach einer kurzen Zeit als Nachrichten-Mann – noch im
DDR-Fernsehen – gings für den studierten Journalisten im Jahr 1992
als Moderator der beliebten TV-Sendung (damals im Ostdeutschen
Rundfunk ORB) los. „Das ist keine True Crime-Unterhaltung“ betont
er. „Wir wollen aufklären und nehmen das sehr ernst.“ Denn – so
Madel – „… nach dem Mauerfall ist im Osten eine neue
Verbrechensfurcht entstanden.“ Geplant war diese Karriere nicht
wirklich, sagt der 1965 in Frankfurt/Oder geborene und
aufgewachsene Uwe Madel, der aber früher schon gern Krimis gelesen
und „Polizeiruf 110“ geschaut hat. Zeitgemäß stellt er heute –
neben der Fernsehsendung – übrigens auch im Podcast „Im Visier“
Kriminalfälle aus den Ländern Berlin und Brandenburg vor. Das
heißt: Das Thema Tod – neben dem Leben d a s Thema im Podcast
„Schwarz hören“ – ist also auch beruflich sein Leben? Irgendwie
schon, wenn auch nur 0,025 Prozent der Straftaten in der Region der
„Kategorie“ Mord und Totschlag zuzurechnen sind. Hier in dieser
Episode erzählt Uwe Madel sehr eindrücklich von einem
verschwundenen Mädchen in Berlin, zu dessen Familie er noch lange
Kontakt gehalten hat. Zwar wurde ein Mann als Mörder zu
lebenslanger Haft verurteilt, aber der Moderator unterstreicht:
„Das wirkliche lebenslang, das haben die Angehörigen der Opfer.“
Für diese Podcast-Episode haben wir uns im Sommer 2026 in der
Wohnung von Uwe Madel in Berlin-Weißensee getroffen und über sein
Leben gesprochen; aber natürlich auch – wie es sich für „Schwarz
hören“ gehört – über den Tod. Mit Anfang 20 schon hat Uwe seine
Mutter verloren, die damals gerademal Anfang 50 war. „Ich habe bis
heute damit zu tun und bin mit meiner Mutter quasi im Dialog. Sehr
gern hätte ich gehabt, dass sie meine Entwicklung miterlebt und
ihre Enkelinnen kennenlernt.“ Sein Vater – zuletzt ein Pflegefall –
ist vor drei Jahren gestorben. Uwe hat ihn begleitet und musste am
Ende hart kämpfen, den letzten Willen seines Vaters durchzusetzen,
sterben zu dürfen. „Er wollte nicht mehr leben, was aber die
Patientenverfügung nicht abgedeckt hat.“ erklärt Uwe Madel und
appelliert: „Überlegt genau, was ihr wo und wie festlegt.“ Eine
Möglichkeit hierzulande ist das selbstbestimmte Sterben mit Hilfe
der „Deutschen Gesellschaft für humanes Sterben“. Dort hatte Uwe
seinen Vater auch angemeldet hatte, aber …? Dazu mehr in dieser
„Schwarz hören“-Episode. „Die Chance zu haben, selbst zu
entscheiden, gehen zu wollen, ist ein Traum.“ resümiert Uwe. Aber
vielleicht ist dann doch der Lebensmut noch größer? „Das wahrnehmen
zu können, ist die große Kunst.“ Für sich will er eine
Seebestattung, woraufhin Uwe Madel dann – wie er sich vorstellt –
mit der Host Petra Schwarz „… unter Wasser tanzt“ … . Viel Spaß mit
der 164. Episode von „Schwarz hören“ mit Uwe Madel.
„Ehrenkommissar“ und „Krimifuchs“ Uwe Madel allsonntäglich
präsentiert. Nach einer kurzen Zeit als Nachrichten-Mann – noch im
DDR-Fernsehen – gings für den studierten Journalisten im Jahr 1992
als Moderator der beliebten TV-Sendung (damals im Ostdeutschen
Rundfunk ORB) los. „Das ist keine True Crime-Unterhaltung“ betont
er. „Wir wollen aufklären und nehmen das sehr ernst.“ Denn – so
Madel – „… nach dem Mauerfall ist im Osten eine neue
Verbrechensfurcht entstanden.“ Geplant war diese Karriere nicht
wirklich, sagt der 1965 in Frankfurt/Oder geborene und
aufgewachsene Uwe Madel, der aber früher schon gern Krimis gelesen
und „Polizeiruf 110“ geschaut hat. Zeitgemäß stellt er heute –
neben der Fernsehsendung – übrigens auch im Podcast „Im Visier“
Kriminalfälle aus den Ländern Berlin und Brandenburg vor. Das
heißt: Das Thema Tod – neben dem Leben d a s Thema im Podcast
„Schwarz hören“ – ist also auch beruflich sein Leben? Irgendwie
schon, wenn auch nur 0,025 Prozent der Straftaten in der Region der
„Kategorie“ Mord und Totschlag zuzurechnen sind. Hier in dieser
Episode erzählt Uwe Madel sehr eindrücklich von einem
verschwundenen Mädchen in Berlin, zu dessen Familie er noch lange
Kontakt gehalten hat. Zwar wurde ein Mann als Mörder zu
lebenslanger Haft verurteilt, aber der Moderator unterstreicht:
„Das wirkliche lebenslang, das haben die Angehörigen der Opfer.“
Für diese Podcast-Episode haben wir uns im Sommer 2026 in der
Wohnung von Uwe Madel in Berlin-Weißensee getroffen und über sein
Leben gesprochen; aber natürlich auch – wie es sich für „Schwarz
hören“ gehört – über den Tod. Mit Anfang 20 schon hat Uwe seine
Mutter verloren, die damals gerademal Anfang 50 war. „Ich habe bis
heute damit zu tun und bin mit meiner Mutter quasi im Dialog. Sehr
gern hätte ich gehabt, dass sie meine Entwicklung miterlebt und
ihre Enkelinnen kennenlernt.“ Sein Vater – zuletzt ein Pflegefall –
ist vor drei Jahren gestorben. Uwe hat ihn begleitet und musste am
Ende hart kämpfen, den letzten Willen seines Vaters durchzusetzen,
sterben zu dürfen. „Er wollte nicht mehr leben, was aber die
Patientenverfügung nicht abgedeckt hat.“ erklärt Uwe Madel und
appelliert: „Überlegt genau, was ihr wo und wie festlegt.“ Eine
Möglichkeit hierzulande ist das selbstbestimmte Sterben mit Hilfe
der „Deutschen Gesellschaft für humanes Sterben“. Dort hatte Uwe
seinen Vater auch angemeldet hatte, aber …? Dazu mehr in dieser
„Schwarz hören“-Episode. „Die Chance zu haben, selbst zu
entscheiden, gehen zu wollen, ist ein Traum.“ resümiert Uwe. Aber
vielleicht ist dann doch der Lebensmut noch größer? „Das wahrnehmen
zu können, ist die große Kunst.“ Für sich will er eine
Seebestattung, woraufhin Uwe Madel dann – wie er sich vorstellt –
mit der Host Petra Schwarz „… unter Wasser tanzt“ … . Viel Spaß mit
der 164. Episode von „Schwarz hören“ mit Uwe Madel.
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