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  3. Schwarz hören - Petra Schwarz im Gespräch mit Prominenten über Leben und Tod Podcast
  4. Schwarz hören: Petra Schwarz im Gespräch mit Thomas Rühmann über Leben und Tod
Seine Leidenschaft ist das „Theater am Rand“ im Oderbruch, das er
als „Gesamtkunstwerk“ bezeichnet. Einem Millionenpublikum
deutschlandweit bekannt aber ist er als Dr. Roland Heilmann, den er
seit der ersten Folge der populären ARD-Krankenhausserie „In aller
Freundschaft“ im Jahr 1998 spielt. Auch deshalb, so sagt Thomas
Rühmann, lebt er heute – abgesehen von seiner Theater-Arbeit –
zurückgezogen. „Ich bin zufrieden, wenn nach einem harten Drehtag
das Tor zuklappt.“ Es gilt aber eben auch: „Zufrieden erschöpft
sein. Das ist das Schönste.“ Der 1955 in der Altmark
(Sachsen-Anhalt) geborene und in Magdeburg aufgewachsene
Schauspieler und Musiker, der nicht mit Heinz Rühmann verwandt ist,
kommt aus einer Großfamilie. Er hat fünf Schwestern und einen
Bruder. Die Kinder verloren ihre Mutter, als sie 36 war. So ist es
kaum verwunderlich, dass wir im Gespräch sehr schnell auf das Thema
Tod gekommen sind. Die Geschichte seines Vaters thematisiert
Rühmann in seinem Solo-Abend: „Lebenslieder“, nicht ohne auch das
Leben mit den „beiden Müttern“ zu reflektieren. Auf Anraten des
Jugendamtes hatte sein Vater nämlich schnell wieder geheiratet, um
die Familie zusammenzuhalten. „Da war nicht wirklich Zeit zum
Trauern.“ Aus heutiger Sicht begann aber schon damals „so etwas wie
Trauerarbeit“, die Thomas Rühmann immer wieder auch in seinen
Inszenierungen leistet, wie er betont. Darüber – über sein Leben,
aber eben auch sehr ausführlich über den Tod – hat Thomas Rühmann
eindrücklich gesprochen, als ich ihn im Sommer 2026 im „Theater am
Rand“ in Zollbrücke direkt an der Oder besucht habe. Was seinen
eigenen Tod betrifft, sagt er: „Ich erwische mich manchmal dabei,
dass ich in Situationen, die besonders glücklich sind, denke: Jetzt
könnte es sein.“ Und er bekräftigt: „Die höchste Zufriedenheit in
der Seele des Menschen besteht dann, wenn er sich die Ankunft des
Todes einfach frei vorstellen kann.“ In seinem "Theater am Rand"
spielt dieser aktuell am 23. August 2026 übrigens auch eine Rolle
beim "Thementag Trauer und Tod". Dass nach dem Tod etwa kommt,
glaubt er nicht. Deshalb wird er in seinem Leben bis zuletzt
Theater machen. Derzeit arbeitet Thomas Rühmann intensiv an der
Idee, im kommenden Jahr den Roman „Schwebende Lasten“ von Annett
Gröschner in seiner „Heimatstadt“ Magdeburg in Szene zu setzen.
Viel Spaß mit dieser Episode von „Schwarz hören“ mit Thomas
Rühmann.
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„Schwarz hören: Petra Schwarz im Gespräch mit Thomas Rühmann über Leben und Tod“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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