Marketing im Kopf - ein Podcast von Luis Binder
In dieser Folge wird über verschiedene Unternehmen gesprochen, da
Markennamen genannt werden, handelt es sich um UNBEZAHLTE
WERBUNG!
In dieser Folge: In der heutigen
Podcastfolge von Marketing im Kopf geht's darum, welche
Verkaufsform zu welchem Unternehmen passt? Entscheidend ist, wer
an wen verkauft, wie viele Marktseiten beteiligt sind und ob
Zwischenstufen wie Händler dazukommen. Daraus ergibt sich, wie
der Vertrieb organisiert werden sollte, zum Beispiel nach
Produkten, Kunden, Kanälen, Prozessen oder Regionen.
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Marketing-News der Woche:
ChatGPT wird in der EU endgültig zum Suchkanal
ChatGPT fällt in der EU unter strengere Regeln des Digital
Services Act. Die EU stufte den Dienst als sehr große
Online-Suchmaschine ein, nachdem OpenAI bis Ende März 2026 rund
159,1 Millionen monatlich aktive Nutzende der Suchfunktion
gemeldet hatte. Damit gelten zusätzliche Pflichten bei
Risikoanalysen, Transparenz und Jugendschutz. ChatGPT wird
regulatorisch nicht mehr nur als Chatbot, sondern als Such- und
Informationskanal behandelt. Damit wachsen Bedeutung und
Verantwortung der Plattform für Marken, Inhalte und digitale
Werbung.
Google macht KI-Sichtbarkeit erstmals direkt
messbar
Google macht die Leistung von Websites in generativen
Suchfunktionen weltweit in der Search Console sichtbar. Der neue
Bericht zeigt Impressionen aus AI Overviews, AI Mode und
generativen Funktionen in Discover, nach Seite, Gerät und Land.
Parallel können Betreiber festlegen, ob ihre Inhalte in diesen
KI-Flächen erscheinen dürfen. Marken müssen Sichtbarkeit nicht
mehr nur über Rankings und Klicks beurteilen, sondern sehen,
welche Inhalte in KI-Suchen auftauchen. Aber ein Problem:
Impressionen zeigen noch keinen direkten Einfluss auf
Kaufentscheidungen oder Markenwirkung.
Meta nimmt Werbetreibenden Kontrolle über
Platzierungen
Meta treibt die Automatisierung digitaler Werbung weiter voran
und will Werbetreibenden weniger Kontrolle über Platzierungen
geben. Künftig soll das System entscheiden, wo eine Anzeige am
besten funktioniert. Das kann Kampagnen vereinfachen, wirft aber
Fragen zu Brand Safety, Transparenz und Messungen.
Einkaufszentren werden zu datengetriebenen
Werbenetzwerken
Der US-Einkaufszentrenbetreiber Simon baut ein
Retail-Media-Netzwerk. Neben fast 4.000 Screens nutzt das
Unternehmen einwilligungsbasierte Standort-, Besuchs- und
Transaktionsdaten aus mehr als 200 Centern. Marken können
Zielgruppen vor Ort, in Connected TV und Social Media ansprechen
und zusätzliche Besuche oder Käufe gegen Kontrollgruppen messen.
Handelsflächen werden vom Werbeort zum Daten- und Messsystem. Die
Akzeptanz hängt jedoch davon ab, wie verständlich Einwilligung
und Datennutzung gestaltet sind… in Deutschland fraglich.
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