Marketing im Kopf - ein Podcast von Luis Binder
In dieser Folge wird über verschiedene Unternehmen gesprochen, da
Markennamen genannt werden, handelt es sich um UNBEZAHLTE
WERBUNG!
In dieser Folge: In der heutigen
Podcastfolge von Marketing im Kopf geht's darum, wie eng
Marketing und Vertrieb tatsächlich zusammenhängen, von
Marktorientierung über Marktforschung bis zur Verkaufsförderung.
Außerdem klären wir, ob Unternehmen ihren Vertrieb besser selbst
aufbauen oder auslagern sollten, welche 4 Kriterien dabei
entscheidend sind und welche 3 Verkaufsformen es gibt:
persönlich, distanzpersönlich und unpersönlich.
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Marketing-News der Woche:
Creator werden Teil der GEO-Strategie von Marken
Creator Marketing bekommt eine neue Aufgabe: Sichtbarkeit in
ChatGPT und anderen Kl-Systemen. Marken prüfen zunehmend, welche
Creator und Inhalte von Large Language Models aufgegriffen und
als Quellen verwendet werden. Es geht darum Creator-Daten mit
Analysen aus Kl-Antworten zu verbinden. Ein glaubwürdiger
Creator-Beitrag kann nicht nur Menschen erreichen, sondern später
auch beeinflussen, welche Marken ein Kl-Assistent empfiehlt. Für
Influencer-Marketing entsteht damit eine zusätzliche KPI neben
Reichweite und Engagement. Es geht um die Frage, ob Content
langfristig in der Kl-Suche sichtbar wird.
Microdramas könnten der nächste große Werbekanal
werden
Minutenlange Serien im 9:16-Format entwickeln sich vom
asiatischen Trend zum internationalen Medienmarkt. Die Downloads
von Microdrama-Apps stiegen im ersten Halbjahr 2026 weltweit um
95,5% gegenüber dem Vorjahr. Auch in Deutschland wächst das
Interesse. Das Format ist spannend, weil es die Mechanik von
TikTok mit klassischem seriellen Storytelling verbindet. Kurze
Episoden, Cliffhanger und hohe Frequenz. Werbung kann als
klassischer Spot, Product Placement oder Teil der Handlung
integriert werden.
Fandom wird für Marken wichtiger als reine
Reichweite
Marketing-Verantwortliche interessieren sich zunehmend für
Fandoms statt nur für klassische Zielgruppen. Der Unterschied
liegt in der Intensität. Fans konsumieren Inhalte nicht nur,
sondern diskutieren, produzieren eigenen Content und halten
Themen über längere Zeit relevant. Marken versuchen deshalb, Teil
bestehender Communities rund um Sport, Musik, Gaming oder
Entertainment zu werden. ABER: Fandom lässt sich nicht einfach
über Media-Budget kaufen. Marken müssen einen glaubwürdigen
Beitrag zur Community leisten. Cultural Marketing wird damit
weniger zu einer einzelnen Kampagne und stärker zu einer
langfristigen Beziehung zwischen Marke und Kultur.
Automatisierte Werbung macht Brand Safety wieder zum
Thema
Programmatic Werbung auf YouTube bringt Marken immer wieder in
Umfelder, die sie eigentlich vermeiden wollen. Unternehmen wie
dm, Aldi und P&G reagieren auf einen Campact-Vorstoß gegen
Kanäle mit menschenverachtenden Inhalten. Das ist
medienstrategisch interessant. Je automatisierter Werbung
ausgespielt wird, desto wichtiger werden Ausschlusslisten,
Inventarkontrolle und Brand-Safety-Prozesse. Reichweite und
günstige TKPs reichen nicht, wenn die Marke in einem Umfeld
auftaucht, das dem eigenen Anspruch widerspricht.
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