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Gerhard Ströck, Unternehmer und Familienvater, nimmt den Kampf
gegen ME/CFS auf. In der SONNTAGs-Jause erzählt er von seinem
Engagement gegen die Krankheit, von der zwei seiner Söhne
betroffen sind.

2016 hat Gerhard Ströck, Bäckermeister, Unternehmer und
Familienvater, erstmals von ME/CFS gehört. Sein Sohn Christoph
wurde mit dieser Diagnose konfrontiert, nachdem er zwei Jahre
lang erfolglos gegen Depressionen behandelt wurde.

So kritisiert Gehrhard Ströck die fehlende Ausbildung im
medizinischen Bereich. Seine Erfahrung im Umgang mit ME/CFS: „Man
darf nicht erwarten, dass einem jemand hilft. Man muss sich
selbst informieren. Ich kenne aber noch keinen Erfolg“, bedauert
Gerhard Ströck. Dafür starten nun Schulungen für das medizinische
Personal – ein Schritt, über den sich der Vater freut.

Die Ströcks haben gelernt, mit der wenig bekannten Krankheit
umzugehen, die die Betroffenen ausbremst wie den tatkräftigen
Christoph, der viele Ideen für den Großbetrieb hatte. Die Söhne
Philipp und Christoph sind nicht arbeitsfähig. Die Enkel sind
zwischen neun und 13 Jahren alt und wachsen mit der Krankheit des
Vaters und Onkels als Selbstverständlichkeit auf. Die Situation
ist „ganz schwer“ für Gerhard Ströck. „Wenn ich die Hoffnung
nicht hätte, würde ich nicht hier sitzen“, sagt der Vater.

Rezept Scheiterhaufen

Zutaten (für etwa 8 Portionen)

Für den Scheiterhaufen

750 Gramm trockene Briochekipferl (ca. 8 Stück)

ein Liter Milch

120 Gramm Zucker

Zimt

sechs Eier

Für die Kanarimilch

500 Milliliter Milch

sechs Dotter

80 Gramm Zucker

Vanilleschote

Für das Erdbeer-Rhabarber-Kompott

400 Gramm Erdbeeren

300 Gramm junger roter Rhabarber

150 Gramm Zucker

Saft einer halben Zitrone

Für die Hollerschneehaube

sechs Eiweiß

400 Milliliter Hollersirup

 

Zubereitung

Für den Scheiterhaufen die Briochekipferl in Scheiben schneiden.

Milch, Zucker und Zimt am Herd lauwarm werden lassen und die Eier
einrühren. Nach und nach über die Kipferl gießen und zirka 30
Minuten stehen lassen.

Bei 170 Grad Celsius zirka 35 Minuten backen.

Für das Kompott den Rhabarber und die Erdbeeren in mundgerechte
Stücke schneiden. Mit dem Zucker und dem Zitronensaft vermengen
und 15 Minuten stehen lassen, dann etwa zehn Minuten einkochen –
bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.

Für die Kanarimilch zirka 50 Milliliter der Milch mit Zucker und
den Dottern verrühren. Den Rest der Milch mit der Vanilleschote
erhitzen. Kurz bevor sie siedet, die Vanilleschote entfernen und
langsam die Dottermasse einrühren. Danach das
Dotter-Milch-Gemisch langsam unter ständigem Rühren erhitzen, bis
die Kanarimilch eindickt.

Für die Hollerschneehaube das Eiweiß zu Schnee schlagen.
Währenddessen den Hollersirup zirka bis zur Hälfte einkochen
(zirka 120 Grad Celsius). Danach in das aufgeschlagene Eiweiß
nach und nach einrühren. So lange weiterschlagen, bis alles
ausgekühlt ist – zirka zehn Minuten.  

Eiweiß gleichmäßig auf dem fertig gebackenen Scheiterhaufen
verteilen und mit einem Bunsenbrenner abflämmen. Optional kann
man die Schneehaube auch bei Oberhitze im Ofen bräunen.

 

Ein Ströck-Feierabend-Rezept von Gastronomieleiter
Christopher Schramek. 
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„ME/CFS in der Familie“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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