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Auto Hell Dunkel
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Dodge Viper RT/10 – Viel Hubraum für wenig Geld Bob Lutz,
legendärer Chrysler-Manager, hatte eine Vision. Der kriselnde
Autobauer brauchte einen neuen Leuchtturm, ein Auto wie ein
Donnerhall, eine Legende wie die Shelby Cobra. Und das beste:
Caroll Shelby, Schöpfer der Cobra, war mit im Brainstorming- und
Entwickler-Team von Lutz. Das Konzept war schnell besprochen: viel
Motor, wenig drumherum. Der Name sollte, ganz in der Tradition der
amerikanischen Giftschlangen „Viper“ lauten. Einzig die zweite US
Automanager-Legende Lee lacocca, fatalerweise in der Zeit auch bei
Chrysler unter Vertrag, wollte das Geld für das Projekt Viper nicht
freigeben. Ob aus Eifersucht oder aus mangelnder Überzeugung – das
bleibt sein Geheimnis. Erst unmittelbar vor seinem Ruhestand
stellte er nach langem Drängen die 70 Millionen Dollar für die
Entwicklung zur Verfügung. Der Rest ist Geschichte. Das Team nahm
einen Achtzylinder-Motor, schickte ihn zu Lamborghini (damals
gehörte die Italo-Bolidenschmiede zum Chrysler-Konzern): Die
inspizierten den Gussblock, hängten zwei Zylinder dran, fertigten
das ganze aus Alu und schickten es zurück über den Teich. Hier
hatte inzwischen der hauseigene Designer Tom Gale an die
notwendigerweise lange Motorhaube eine Fahrgastzelle gezeichnet.
Gitterohrrahmen mit massivem Zentralträger aus Stahl, Fiberglas-
und Verbundstoffkarosse, Motor. Zwei Sitze rein, Lenkrad und fertig
war die V10-Fahrmaschine mit acht (!) Litern Hubraum. Kein
Schnickschnack wie Assistenzsysteme oder andere moderne
Errungenschaften des Automobilbaus. Es gab nicht einmal Airbags.
Gut, ein Radio war drin, aber das hätte man sich bei dem Motorsound
auch sparen können. 1992 kam die brachiale Fahrmaschine auf den
Markt. Die Viper RT/10 war der Traum eines jeden
Sportwagen-Puristen und sie wurde der identitätsprägende Erfolg,
den Lutz sich erhofft hatte. Ron und Fredo sind sich einig: die
Viper rockt. Während Frederic zum blauen Coupé mit weißem Streifen
greifen würde, zieht es Ron zur Targa-Version in Rot. Was das alles
mit Over-Engineering, halblangen Haaren und Le Mans zu tun hat –
das erfahrt Ihr in diesem Podcast.
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„Folge 188 - Dodge Viper (1992-2002)“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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