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  4. Selfcare im Wochenbett: Wie Mütterpflegerinnen Mamas nach der Geburt unterstützen können - Interview mit Rebecca Ziehe
Wer kümmert sich eigentlich um die Mutter, wenn ein Baby
geboren wird?

Im Wochenbett dreht sich plötzlich alles um das Baby. Alle wollen
das Neugeborene sehen, halten und kennenlernen. Gleichzeitig wird
von der Mutter oft erstaunlich schnell erwartet, dass sie wieder
funktioniert.

Aber was wäre, wenn die Mutter im Wochenbett selbst im
Mittelpunkt stehen dürfte?

Darüber spreche ich in dieser Folge mit Rebecca
Ziehe, ausgebildete und zertifizierte Mütterpflegerin
aus Berlin.

Rebecca erzählt, was eine Mütterpflegerin eigentlich macht, was
sie von einer Hebamme unterscheidet und warum sie eine wichtige
Ergänzung ist. Mütterpflegerinnen entlasten Familien im
Wochenbett nämlich ganz praktisch: vom Kochen und Wäschewaschen
über Einkäufe und die Betreuung des Babys bis hin zur
Unterstützung mit Geschwisterkindern und der emotionalen
Begleitung der Mutter.

Wir sprechen unter anderem darüber:

Warum das Wochenbett eine echte
Regenerationsphase ist und wir von Müttern trotzdem oft
viel zu früh erwarten, wieder zu funktionieren.

Welche Folgen es haben kann, wenn der Körper nach der Geburt
zu früh wieder belastet wird.

Warum gerade Mütter mit Kaiserschnitt,
Geburtsverletzungen, Stillproblemen, Wochenbettdepression oder
anderen gesundheitlichen Belastungen Unterstützung
bekommen können.

Wie Mütterpflege über die Krankenkasse
beantragt werden kann und welche Voraussetzungen dafür relevant
sein können.

Wie die Antragstellung funktioniert und dass
Mütterpflegerinnen Familien dabei unterstützen können.

Was Mütterpflege kostet, wenn man sie privat
bezahlt.

Warum Unterstützung durch eine Mütterpflegerin auch ein
besonderes Geschenk zur Geburt sein kann.

Und vor allem: Warum Hilfe anzunehmen eine Form von
echter Selbstfürsorge sein kann.

Ein Gedanke aus unserem Gespräch ist mir besonders hängen
geblieben:

„Wer hält eigentlich die Mutter?“

Denn Selbstfürsorge im Wochenbett bedeutet vielleicht nicht, noch
schnell eine Meditation zu machen oder auf die Yogamatte zu
gehen.

Sondern Hilfe anzunehmen und jemand anderen machen
lassen.

Rebecca beschreibt genau das als eine Investition, von der nicht
nur die Mutter, sondern die gesamte Familie profitiert.

Wenn du schwanger bist, gerade ein Baby bekommen hast oder
jemanden kennst, der bald Mama wird: Diese Folge solltest
du unbedingt speichern und teilen.

Hinweis: Die Möglichkeiten der Kostenübernahme
und die konkreten Voraussetzungen hängen vom individuellen Fall
und der Krankenkasse ab. Die Folge ersetzt keine medizinische
oder sozialrechtliche Beratung.

Rebecca findest du hier: 

Webseite: www.olifunt.de 

Instagram @olifunt.familie 

Suchmöglichkeiten zu weiteren Mütterpflegerinnen findest du hier
Mütterpflegerin finden - MDEV Mütterpflege Deutschland e.V. 

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