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Auto Hell Dunkel
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Wenn man jetzt in den Ferien an der Autobahnauffahrt Brühl-Süd
vorbeifährt, dann sieht man dort morgens oft lange Schlangen. Alle
wollen in den Freizeitpark. Ein Ort voller Achterbahnen,
Themenwelten und Abenteuer. Wir fahren da auch manchmal mit
Schulklassen hin. Ich selbst bin allerdings eher nicht so der
Achterbahn-Fan. Mir reicht schon eine kurvige Autofahrt durch die
Eifel und mir wird schlecht. Deshalb bin ich oft diejenige,
die wartet, während die anderen fahren. Und ehrlich gesagt mag
ich das sogar ein bisschen. Nicht das Warten an sich. Aber das
Beobachten. Das Staunen. Diese Freizeitparks sind ja mit
unglaublich vielen Details gestaltet. Überall Musik, Kulissen und
kleine Welten, in die man eintaucht. Beim letzten Besuch in
besagtem Freizeitpark stellten sich mein Mann und meine Schwester
direkt morgens an einer Achterbahn an. Ich nahm Handys, Taschen und
alles, was sonst der Schwerkraft zum Opfer gefallen wäre, holte mir
einen Kaffee und setzte mich auf eine Bank. Und dann begann
ich einfach die Menschen zu beobachten. Dafür gibt’s in meiner
Familie sogar einen extra Begriff. „Äppen“. Ein junger Mann
ist mir dabei besonders aufgefallen. Ich musste direkt grinsen. Er
betrat diese Themenwelt mit so einer Begeisterung, als wäre er
gerade in einem Film angekommen. Der Mund stand offen, die Augen
weit aufgerissen. Und bei dieser epischen Musik stemmte er die
Hände heroisch in die Hüften. Dabei sah er eigentlich gar
nicht so aus wie jemand aus einem Abenteuerfilm. Mit Regenjacke um
die Hüfte gebunden und einem Rucksack auf dem Rücken wirkte er eher
wie irgendein ganz normaler Besucher. Aber genau das fand ich
so schön. Er sah gar nicht so aus, wie er sich scheinbar
fühlte. Und die meisten Menschen um ihn herum haben das
wahrscheinlich gar nicht bemerkt. Aber ich hatte ihn irgendwie im
Blick. Und seine Freude hat mich plötzlich selbst angesteckt. Und
vielleicht ist Gott genauso. Vielleicht sieht Gott uns viel
genauer, als wir selbst denken. Nicht nur das Außen. Nicht nur das,
was andere wahrnehmen. Sondern auch das, was in uns lebendig ist.
Unsere Freude. Unser Staunen. Unsere Begeisterung. Vielleicht
schaut Gott uns manchmal genau in solchen Momenten an und freut
sich einfach mit. Nicht von weit weg. Nicht über uns. Sondern
mitten in unserem Leben.
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„Du hast uns im Blick“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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