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- UNZENSIERT - mit ungewissem Inhalt im Gepäck
Mama • Baby • Blase
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Beschreibung
vor 6 Tagen
Ereignisse können zu jedem Zeitpunkt im Leben als Trauma erfahren
werden, wobei nicht jede Krise automatisch ein Trauma ist.
Barbara erklärt, wie sich traumatische Erfahrungen erkennen
lassen und warum sie gerade in Schwangerschaft, Geburt und früher
Kindheit oft wortlos bleiben, lediglich als Gefühl im Körper
gespeichert, dessen Auswirkungen sich manchmal erst Jahre später
zeigen.
Sie stellt die Arbeit der Emotionellen Ersten HIlfe (EEH) vor,
die Körper und Bindungsdynamiken als zentralen Ansatz hat. Es
geht dabei um ein bewusstes, anerkennendes Einbeziehen dessen,
was der Körper erzählt. Diese Körpersprachlichkeit wird ernst
genommen und befürsorgt.
Weiters werden wir in dieser Folge darüber reden, wie sich Trauma
zeigt. Wir sprechen dabei über Gefühle wie Taubheit, Ohnmacht,
Kontrollverlust und einen damit einhergehenden Verlust der
Bindungsfähigkeit. Werden solche Erfahrungen nicht integriert,
lauern sie im Hintergrund und treten, verursacht durch äußere
Reize, unkontrolliert und wuchtig über wiederkehrende
Körperreaktionen an die Oberfläche. In jeder Lebensphase können
solche alte Erfahrungen reaktiviert werden. So können auch
werdende bzw. gebärende Eltern, verursacht durch vorangehende
Schwangerschafts- und Geburtserfahrungen, davon betroffen
sein.
Mütter, Väter, Kinder, kurzum: Jede:r einzelne erlebt rund um
Schwangerschaft und Geburt das jeweilige Ereignis individuell und
subjektiv. Ob dieses als traumatisch erlebt wurde, ist auf den
ersten Blick nicht erkennbar. Aus diesem Grund setzt die EEH
ganzheitlich an und arbeitet mit Eltern und Kind gemeinsam. Dabei
gilt es, zunächst die Eltern zu sichern, damit sie in einem
nächsten Moment, wenn das Kind über den Körperausdruck von seinem
Erlebten erzählt, haltgebend und offenen Herzens zuhören und für
das Kind da sein können. Abschließend sprechen wir darüber, wie
Traumaintegration gelingen kann. Langsamkeit, Anerkennung und
Verbundenheit sind dabei zentrale Begleitungsansätze der
EEH.
Für alle, die mehr über die EEH erfahren möchten, gibt es hier
weiterführende Informationen:
www.emotionelle-erste-hilfe.org . Darüber können auch
EEH-Beraterinnen gefunden werden.
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