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  4. #131 Usbekistan - Reiseabenteuer an der alten Seidenstraße
Ich melde mich live vom Flughafen in Buchara, um meine
zwölftägige Reise durch Usbekistan Revue passieren zu lassen.
Obwohl sich die zentralasiatischen Länder in vielerlei Hinsicht
ähneln, bot Usbekistan eine ganz eigene Erfahrung – vor allem
geprägt von extremer, trockener Hitze von über 42 °C.

Meine Reise begann in der Hauptstadt Taschkent. Nach dem
verheerenden Erdbeben der 1960er-Jahre neu erbaut, beeindruckte
mich dort vor allem der historische Moscheenkomplex mit seinen
Kuppeln und Türmen. Der Chorsu-Basar war mir persönlich etwas zu
aufdringlich, doch die U-Bahn-Stationen und der Freizeitpark
„Magic City“ waren echte Highlights. Die dortigen Bauten im
deutschen Architekturstil erinnerten mich stark an unser
geplantes Siedlungsprojekt „Neu-Preußen“. Dank funktionierender
SIM-Karte und mobiler Apps konnte ich mich problemlos
organisieren.

Mit dem modernen Schnellzug reiste ich weiter nach Samarkand. Als
alter Civilization-Spieler ging für mich mit dem Besuch der
einstigen Mongolen-Hauptstadt ein Kindheitstraum in Erfüllung.
Die monumentalen Bauwerke mit ihren leuchtend blauen Kacheln
faszinierten mich sehr. Wegen der drückenden Hitze verbrachte ich
allerdings auch viel Zeit im Schatten und schätzte die kühle
Einkehr in lokalen Craft-Beer-Bars. Kulinarisch hat mich
Usbekistan positiv überrascht: Das Nationalgericht Plow – ein
reichhaltig gewürzter Reis mit Nüssen, Rosinen und Fleisch – ist
eine wahre Geschmacksexplosion.

Der Transfer von Samarkand nach Buchara verlief nicht ohne
Dramatik: Durch Stau und Verzögerungen beim Taxiaufruf erreichte
ich den Bahnhof erst sechs Minuten vor der pünktlichen Abfahrt
des Zuges. In glühender Hitze und mit schwerem Gepäck sprintete
ich durch die Sicherheitskontrollen und schaffte den Zug im
allerletzten Moment.

In Buchara erlebte ich schließlich den besonderen Charme einer
historischen Altstadt mit ihren engen Gassen, schattigen Teichen
und gemütlichen Freiluft-Restaurants. Beeindruckt haben mich auch
die extrem günstigen Taxipreise über die Yandex-App, wenngleich
die GPS-Ortung hin und wieder für Verwirrung sorgte.

Auch wenn mir drei bis vier Tage pro Stadt völlig ausreichten, um
die wichtigsten Eindrücke mitzunehmen, bleibt Usbekistan für mich
ein faszinierendes Reiseziel. Mein wichtigster Tipp für
Nachreisende: Meidet unbedingt den Hochsommer und reist zu einer
kühleren Jahreszeit!
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„#131 Usbekistan - Reiseabenteuer an der alten Seidenstraße“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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