Folge 77 - Karrierewechsel nach Burnout: Bettinas Weg aus der Bank - Bettina Kuschey im Interview
Grenzen ziehen bevor es kippt
44 Minuten
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Beschreibung
vor 22 Stunden
Bettina Kuschey erzählt, wie aus „ich kann nur Bank“ ein Neubeginn
wurde: Burnout als Wendepunkt, Generationen-Themen, Konflikte und
Grenzen – und was Frauen 45+ daraus mitnehmen. In Folge 77 von Baba
Hamsterrad, Servus Berufung spricht Claudia Scheer mit Bettina
Kuschey über einen Satz, den viele Frauen 45+ gut kennen: „Ich kann
ja gar nichts anderes.“ Bettina beschreibt sehr ehrlich, wie dieses
Gefühl in ihr gewachsen ist – nach rund zwei Jahrzehnten in der
Bank. Ausbildung, Studium, Routine, Verantwortung: Das Leben fühlt
sich „gesetzt“ an, aber nicht unbedingt stimmig. Und genau dort
entsteht oft die innere Falle: Man hält durch, weil man es gewohnt
ist. Weil man „verlässlich“ ist. Und weil man glaubt, es gäbe
außerhalb der eigenen Branche keine echte Option. Ein Schwerpunkt
der Folge ist der Umgang mit Belastung – und wie schnell man die
eigenen Grenzen übersieht, wenn Leistung und Motivation hoch sind.
Bettina erzählt, dass sie Burnout früher eher von außen betrachtet
hat: im Unternehmen gab es Fälle, und sie hatte (wie viele) im
Kopf, dass das „anderen passiert“. Bis der Körper irgendwann
deutlich macht: So geht’s nimmer. Dieser Wendepunkt wird nicht
dramatisiert, aber klar benannt: Burnout ist kein Charakterfehler,
sondern ein Signal. Ein Stopp-Schild, wenn zu lange zu viel
getragen wurde – oft kombiniert aus Arbeitsdruck,
Verantwortungsgefühl und dem Wunsch, allem gerecht zu werden. Aus
dieser Erfahrung entwickelt Bettina ihren weiteren Weg: Sie bildet
sich weiter, beschäftigt sich intensiv mit Themen wie
Burnoutprävention, Selbstführung und Reflexion. Besonders greifbar
sind ihre Learnings rund um Frühwarnzeichen: nicht erst reagieren,
wenn gar nichts mehr geht, sondern schneller merken, wann es kippt
– und dann konsequent die Notbremse ziehen. Dabei geht es nicht um
„sich zusammenreißen“, sondern um einen respektvollen Umgang mit
den eigenen Ressourcen.
wurde: Burnout als Wendepunkt, Generationen-Themen, Konflikte und
Grenzen – und was Frauen 45+ daraus mitnehmen. In Folge 77 von Baba
Hamsterrad, Servus Berufung spricht Claudia Scheer mit Bettina
Kuschey über einen Satz, den viele Frauen 45+ gut kennen: „Ich kann
ja gar nichts anderes.“ Bettina beschreibt sehr ehrlich, wie dieses
Gefühl in ihr gewachsen ist – nach rund zwei Jahrzehnten in der
Bank. Ausbildung, Studium, Routine, Verantwortung: Das Leben fühlt
sich „gesetzt“ an, aber nicht unbedingt stimmig. Und genau dort
entsteht oft die innere Falle: Man hält durch, weil man es gewohnt
ist. Weil man „verlässlich“ ist. Und weil man glaubt, es gäbe
außerhalb der eigenen Branche keine echte Option. Ein Schwerpunkt
der Folge ist der Umgang mit Belastung – und wie schnell man die
eigenen Grenzen übersieht, wenn Leistung und Motivation hoch sind.
Bettina erzählt, dass sie Burnout früher eher von außen betrachtet
hat: im Unternehmen gab es Fälle, und sie hatte (wie viele) im
Kopf, dass das „anderen passiert“. Bis der Körper irgendwann
deutlich macht: So geht’s nimmer. Dieser Wendepunkt wird nicht
dramatisiert, aber klar benannt: Burnout ist kein Charakterfehler,
sondern ein Signal. Ein Stopp-Schild, wenn zu lange zu viel
getragen wurde – oft kombiniert aus Arbeitsdruck,
Verantwortungsgefühl und dem Wunsch, allem gerecht zu werden. Aus
dieser Erfahrung entwickelt Bettina ihren weiteren Weg: Sie bildet
sich weiter, beschäftigt sich intensiv mit Themen wie
Burnoutprävention, Selbstführung und Reflexion. Besonders greifbar
sind ihre Learnings rund um Frühwarnzeichen: nicht erst reagieren,
wenn gar nichts mehr geht, sondern schneller merken, wann es kippt
– und dann konsequent die Notbremse ziehen. Dabei geht es nicht um
„sich zusammenreißen“, sondern um einen respektvollen Umgang mit
den eigenen Ressourcen.
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