Deep Story #28 | Mangroove | By Slow P
53 Minuten
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Beschreibung
vor 7 Jahren
Schon neigt sich unser kleines Reiseblog-Intermezzo dem Ende zu.
Jedoch ist kein Bericht über Sri Lanka abgerundet ohne ein paar
Worte über Mutter Natur zu verlieren.
Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten müsste zumindest beim
Thema Natur seinen Titel teilen.
Sri Lanka hat auf engsten Raum ungefähr so viele Vegetationszonen
wie ein Zoo. Was wohl mit der sehr verwirrenden klimatischen Lage
zusammenhängt. Südwestmonsun in den Monaten die ein A enthalten
und Nordostmonsun an Tagen an denen Wiederholungen des letzten
großen Cricketturniers im TV kommen. Während sich die
Regengebiete abhängig von der letzten Wasserstandsvorhersage in
wunderbaren Blumenmuster über die ganze Insel verteilen. Aus
solchen Beschreibungen zum Thema Reisewetter haben wir als
unverbesserliche Optimisten geschlossen, dass Sri Lankas Natur
wohl zu jeder Jahreszeit seinen Zauber entfaltet. So war es
dann auch. Dschungel, Mangrovenwald, Steppe und Sandstrand
zeigten sich von ihrer besten Seite. Jeder Tag hielt eine neue
eigene Welt bereit, die so gar nicht zur vorherigen passen
wollte. War man vormittags noch dem Himmel so nah, dass man die
Wolken kitzeln konnte, sah man abends schon wieder den Kühen beim
schlafen am Strand zu. Wobei das zentrale Hochland sich bestens
als Ausgangspunkt einer Reise eignet. Von hier aus kann man am
„Worlds End“ schon mal Ausschau halten, welchen Nationalpark man
in zwei Tagen besuchen möchte. Aber nur wenn man früh aufsteht.
Denn an diesem magischen Ort in den „Horton Plains“ kann man nur
vormittags in die unendlichen Weiten starren. Wer zu spät kommt,
kann aufgrund des dichten Nebels seinen Nebenmann nicht mehr
erkennen.
Neben den wunderbaren Aussichten und Wandertouren, bei denen
teilweise noch benutzte Gleise als Pfad herhalten müssen, sind
vor allem die einsamen Strände besonders beeindruckend. Nur die
starken Strömungen können den Spaß etwas bremsen. Es sei denn man
befindet sich an den nicht so einsamen Stränden im Westen der
Insel. Wo mutige Hotelbetreiber und Barbesitzer den Strand
erobert haben, sodass für die Touristen während der Flut der
Strandspaziergang in Wasser fällt. Denn hier sind die Strände
schmaler als das Budget von Backpackern. Dafür sitzt man abends
mit seinen Bier direkt an der rauen See und könnte in der Nacht
von den Tanzflächen der Strandbars direkt in den indischen Ozean
springen. In einer dieser Bars erlebten wir an nur einen Abend
ein wunderbares Dinner, einen Kindergeburtstag, einen
Heiratsantrag und eine Houseparty mit feinsten mangroovigen
Sounds. Mit so viel Abwechslung kann wohl kaum ein europäischer
Club mithalten.
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