Reformen, Reformen, Reformen
Wieso es drei Gesundheitsreformfonds gibt, und warum diese keine
Lösung sein werden.
28 Minuten
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Infos "behind the scenes", Einschätzungen und mehr von Markus Koza und Ralph Schallmeiner
Beschreibung
vor 3 Wochen
Das österreichische Gesundheitssystem besticht durch Komplexität
und Intransparenz: Wer hier nicht aller wofür zuständig ist oder
sich zuständig fühlt und mitreden will ohne Kompetenz. Das lässt
sich sehr gut an den kaum mehr überblickbaren Zahlungsströmen
sehen. Nicht umsonst fordern daher seit Jahren und Jahrzehnten
Gesundheits-Expert:innen ein Entwirren des Zahlengeflechts
und umfassende Reformen im Gesundheitswesen - vor allem auch,
wenn es um Zuständigkeiten geht.
Reformen, die mit den Gesundheitsreformfonds aber nicht kommen
werden. Auch wenn Ministerin und Regierungsfraktionen sich wahre
Wunder vom neuen Fonds versprechen. Aber: Wieso gibt es diesen
Fonds überhaupt und woraus speist er sich? Warum sind auf einmal
aus einem drei Gesundheitsreformfonds geworden? Und zuletzt:
Warum erinnert das alles an einen Schildbürgerstreich? Oder war
es am Ende gar ein solcher?
Markus Koza und Ralph Schallmeiner erläutern das in gewohnt
launiger Art. Dazu gibt es auch noch eine prominente Reaktion zu
Folge 1. Und natürlich auch wieder eine Intervention.
Erstveröffentlichung der Folge auf Youtube am 18.12.2025
Was seither passiert ist:
Die Ministerin hat am 20.01.2026 die 5 Mitglieder des Beirats
nominiert. Als Experten wurden Herwig Ostermann (Gesundheit
Österreich GmbH) und Florian Preissl (ehemaliger Chef der NÖGUS)
nominiert. Wie von uns vorausgesagt stammen die drei übrigen
Mitglieder aus dem tiefsten Proporz und klassischem
Postenschacher wie wir ihn von früher her kennen, es sind nämlich
die drei Gesundheitssprecher:innen der Regierungsfraktionen.
Soviel zum Thema unabhängige Expert:innen oder "Reformkraft" in
der der Regierung.
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