Tod am Großglockner (1/2): Der Aufstieg

Tod am Großglockner (1/2): Der Aufstieg

28 Minuten
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Beschreibung

vor 3 Wochen

In der Nacht auf den 19. Januar 2025 starb Kerstin G. auf
Österreichs höchstem Berg – sie erfror rund 50 Meter unter dem
Gipfel. Mit ihrem Partner wollte sie hinauf. Er schaffte es
zurück ins Tal.


Thomas P. muss sich nun wegen grob fahrlässiger Tötung vor dem
Landesgericht Innsbruck verantworten. Die Anklage wirft ihm vor,
mehrere Fehler bei der Tour gemacht zu haben. Im Fall einer
Verurteilung drohen bis zu drei Jahre Haft. Thomas P. bekennt
sich nicht schuldig. Es gilt die Unschuldsvermutung.


Der Fall beschäftigt nicht nur das Gericht, sondern wirft
grundsätzliche Fragen auf: Wie sieht Verantwortung am Berg aus?
Und wie wird eine Tour ins schöne Gebirge zu einer
lebensgefährlichen Situation – aus der es kein Zurück mehr gibt?


Unsere Kollegen Gerhard Pfeil und Jonas Kraus vom SPIEGEL haben
monatelang recherchiert und sind dafür Teile der Route am
Großglockner nachgegangen. In dieser Mini-Serie von »Inside
Austria« rekonstruieren wir den Fall gemeinsam mit unseren
Kollegen. Dabei stehen nicht Schuld oder Unschuld im Zentrum,
sondern die Frage, wie Entscheidungen, Erfahrung und Risiko am
Berg zusammenwirken.



Mehr zum Thema:
Video von Alpin Summits: »Großglockner Stüdlgrat – Klettern auf
3.798 Metern«


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