Automobil Branchen Cockpit vom 07.01.2026: Kia Uber Deal, CES -Kampf und VW

Automobil Branchen Cockpit vom 07.01.2026: Kia Uber Deal, CES -Kampf und VW

11 Minuten

Beschreibung

vor 2 Tagen

Guten Morgen! Hier ist Ihr Automobilbranchen-Cockpit für
Mittwoch, den 07. Januar 2026.


Der Scheinwerferkegel teilt sich heute Morgen: Auf der einen
Seite dominiert weiter die CES mit strategischen Cloud-Allianzen,
auf der anderen Seite holt uns die harte operative Realität im
Volumengeschäft ein – mit massiven Deals im Taxigewerbe und
wachsendem Druck in den deutschen Werkshallen.


Hier sind die Fakten der letzten 24 Stunden.


Kia und Uber besiegeln globale Partnerschaft für
"PBV"-Flotten


Das ist der Deal des Tages abseits der reinen Tech-Welt: Kia hat
eine umfassende Absichtserklärung mit Uber unterzeichnet. Der
Mobilitätsriese plant, Kias neue modulare Plattform-Fahrzeuge
("Platform Beyond Vehicle"), konkret den PV5, global in seine
Ride-Hailing-Flotte zu integrieren.


Bedeutung: Während andere noch über Robotaxis fantasieren, Fakten
geschaffen. Kia sichert sich gigantische Volumen für seine neuen
Elektro-Vans, noch bevor die Fabrik im Sommer voll hochläuft. Für
europäische Van-Hersteller ist das ein Warnschuss im gewerblichen
Sektor.


Sony Honda Mobility holt Microsoft ins Cockpit


Der Konter auf die gestrige BMW-Amazon-Allianz folgte heute
Nacht: Das Joint Venture Sony Honda Mobility integriert
Microsofts "Azure OpenAI Service" in seine E-Limousine "Afeela".
Ein konversationsfähiger KI-Agent soll Fahrzeugsteuerung und
Entertainment verschmelzen.


Strategie: Damit zeichnen sich die Frontlinien im "Cloud-War" der
Autoindustrie klar ab: BMW verpartnert sich mit Amazon,
Sony/Honda mit Microsoft, während Renault/Volvo im Google-Lager
stehen.


Eskalation bei VW: Warnstreiks legen Teile der
Komponentenfertigung lahm


Weg aus Las Vegas, hin nach Deutschland: Die IG Metall hat in der
Nacht den Druck auf Volkswagen erhöht. Bestätigt sind neue
Warnstreiks in den Komponentenwerken (u.a. Braunschweig, Kassel),
die die Versorgung der Montagelinien gefährden. Die Gewerkschaft
reagiert damit auf das ausbleibende Angebot des Vorstands in der
aktuellen Tarifrunde. Analysten warnen: Ohne Einigung bis Ende
der Woche drohen ab Montag Produktionsausfälle in Wolfsburg wegen
fehlender Teile

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