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Beschreibung
vor 6 Monaten
Der Tierschutzfall in Ramiswil (SO) hat im Herbst grosse
Betroffenheit ausgelöst. Bei einer behördlichen Intervention auf
einem Hof wurden zahlreiche Tiere in sehr schlechtem Zustand
angetroffen. Rund 120 Hunde wurden vor Ort getötet, weitere Tiere
– darunter Pferde und Geissen – beschlagnahmt und anderweitig
untergebracht. Das Vorgehen der Behörden sowie die Umstände des
Falls sorgten schweizweit für Diskussionen und Kritik.
In dieser Folge beleuchtet Simon Stalder mit Christine Künzli,
was über den Fall bekannt ist und welche Fragen er aufwirft. Wir
sprechen darüber, wie es zu einer derart belastenden Situation
kommen konnte, welche Verantwortung bei der Tierhalterin lag und
welche Rolle die zuständigen Behörden spielten. Dabei geht es
auch um die Abläufe im Tierschutzvollzug und um die schwierige
Abwägung von Tierwohl, rechtlichen Vorgaben und praktischen
Handlungsmöglichkeiten.
Darüber hinaus ordnen wir Ramiswil in einen grösseren Kontext
ein: Welche strukturellen Herausforderungen bestehen im Schweizer
Tierschutz? Wo funktionieren Kontrollen und Interventionen, und
wo zeigen sich Lücken oder Zielkonflikte? Und was lässt sich aus
diesem Fall für einen wirksameren und frühzeitigeren Schutz von
Tieren lernen, damit sich so etwas nicht mehr wiederholt?
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