Eskalation Karibik: USA treffen Ziel in Venezuela – Protestwelle Iran – Steigende Spannungen im Jemen – Deutschland: Änderungen für 2026 im Überblick
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vor 10 Stunden
Aktuelle Nachrichten, 01. Januar 2026:
Neue Regelungen in Deutschland ab 2026:
Ab Januar 2026 treten zahlreiche Änderungen in Kraft, darunter
eine Preiserhöhung des Deutschlandtickets auf 63 Euro monatlich
und ein Anstieg des Mindestlohns auf 13,90 Euro pro Stunde. Der
CO₂-Preis steigt, bleibt aber bei 65 Euro pro Tonne gedeckelt,
während Stromnetzentgelte durch staatliche Zuschüsse sinken. Im
Juli wird aus dem Bürgergeld die neue Grundsicherung mit
strengeren Sanktionen, und Renten steigen voraussichtlich um 3,7
Prozent. Weitere Neuerungen betreffen Führerscheinumtausch,
Wehrdienst-Reform mit Fragebögen für 18-Jährige, steuerliche
Entlastungen in der Gastronomie sowie höheres Kindergeld und
Minijob-Grenzen.
US-Schlag gegen Drogeninfrastruktur in Venezuela:
Die USA haben einen CIA-gesteuerten Drohnenangriff auf eine
Hafenanlage in Venezuela bestätigt, die mit der als
Terrororganisation eingestuften Gruppe Tren de Aragua in
Verbindung stand. Ziel war die Zerstörung von Drogenlagern und
Booten; es gab keine Opfer. Der Einsatz fällt unter die Operation
„Southern Spear“ gegen Narco-Terrorismus und markiert eine
Eskalation, da er auf venezolanischem Territorium erfolgte.
Venezuela hat den Vorfall bisher nicht öffentlich kommentiert,
regionale Reaktionen blieben aus.
Eskalation zwischen Saudi-Arabien und VAE im Jemen:
Saudi-arabische Kampfflugzeuge haben in Mukalla eine
Waffenlieferung aus den Vereinigten Arabischen Emiraten zerstört,
die angeblich für den von Abu Dhabi unterstützten Southern
Transitional Council bestimmt war. Riad sieht darin eine
Bedrohung; der STC strebt die Unabhängigkeit des Südjemen an. Die
Emirate wiesen Vorwürfe zurück, zogen verbliebene Truppen ab und
riefen zur Zurückhaltung auf. Der Vorfall vertieft Spannungen im
Anti-Huthi-Lager und gefährdet den Präsidialführungsrat sowie die
fragile Lage vor Ort.
Neue Protestwelle im Iran:
Im Iran erschüttern anhaltende Proteste mehrere Städte, ausgelöst
durch Währungsverfall, hohe Inflation und steigende Preise für
Grundbedarf. Demonstrationen sind breiter und politischer als
frühere, mit Beteiligung von Basarhändlern in Teheran;
Sicherheitskräfte setzen Tränengas und Festnahmen ein. Die
Unruhen gehen über wirtschaftliche Forderungen hinaus und richten
sich gegen die Führung. Strukturelle Probleme wie Sanktionen und
Infrastrukturmängel verstärken den Druck, ein rascher
Systemzusammenbruch gilt jedoch als unwahrscheinlich.
Quellen:
ZDFheute (Thema: Neue Regelungen und Gesetzesänderungen in
Deutschland ab 2026)
CNN, Reuters, BBC, The New York Times (Thema: US-CIA-Schlag in
Venezuela und Operation Southern Spear)
Reuters, BBC, Al Jazeera, The Guardian (Thema: Saudischer
Luftschlag im Jemen und Spannungen Saudi-Arabien/VAE)
Reuters, BBC, The Guardian, Al Jazeera (Thema: Protestwelle und
Wirtschaftskrise im Iran)
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