Totgeschwiegen und verdrängt – der Massensuizid von Demmin 1945

Totgeschwiegen und verdrängt – der Massensuizid von Demmin 1945

vor 5 Monaten
Sie gingen ins Wasser, erhängten sich, vergifteten sich und ihre Kinder - rund 1000 Menschen nahmen sich im Mai 1945 in der Stadt Demmin das Leben. Aus Angst vor der Roten Armee, die in Demmin besonders schlimm wütete.
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Beschreibung

vor 5 Monaten
Tausend Menschen nahmen sich im Frühjahr 1945 bei Ende des 2.
Weltkriegs in Demmin im heutigen Mecklenburg- Vorpommern das Leben.
Sie gingen ins Wasser, erhängten sich, vergifteten sich und ihre
Kinder. Und zwar aus Angst vor der anrückenden Roten Armee. Die
sowjetischen Soldaten brannten große Teile der Stadt nieder, viele
Frauen wurden vergewaltigt.
In der DDR herrschte offiziell Stilschweigen über dieses
traumatische Ereignis.  Erst Mitte der 1990-er Jahre wurde es
in seinem ganzen Ausmaß publik. Frank Wolfgang Sonntag brachte
damals die Geschichte ins Fernsehen und sprach mit Zeitzeugen. 30
Jahre später war er noch einmal in Demmin.
#krieg #ddr #demmin
Moderation: Secilia Kloppmann
Gast: Frank Wolfgang Sonntag
Link zum Filmbeitrag
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Kontakt: investigativ (a) mdr.de
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