#92 „Femizid?“ – Zwischen Emotion und Paragraf (1/2)
54 Minuten
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vor 2 Monaten
August 2016: Im Flur ihres Hauses wird die Münchner Architektin
Jingmei Tsai* von ihrem Ex-Freund niedergestochen, den sie sieben
Jahre zuvor verlassen hatte. Jahrelang hatte er sie nach der
Trennung gestalkt und bedroht, bevor er sie tötete. Leider kein
tragischer Einzelfall: Laut Bundeskriminalamt wurden hierzulande
allein 2023 rund 360 Frauen und Mädchen Opfer eines vollendeten
Tötungsdelikts – beinahe eine weibliche Person pro Tag. Bei mehr
als 40 Prozent war der Täter ein ehemaliger oder aktueller
Lebensgefährte des Opfers. Die Zahlen zeigen: Das Thema „Femizid“
geht uns alle an. Doch bis heute tun sich Wissenschaft und Justiz
schwer, geschlechtsspezifische Tötungen von Frauen zu definieren
und zu bewerten. Warum das so ist, beleuchtet die zweiteilige
Spezialfolge. Zu Gast im Aufnahmestudio: Oberstaatsanwältin Katja
Mühlbauer. Sie leitet bei der Staatsanwaltschaft München I die
Abteilung für Kapitaldelikte und berichtet von den Ermittlungen im
Fall Jingmei Tsai. Im Interview stellt Kriminologe Florian Rebmann
erstmals Ergebnisse aus einer neuen Studie unter der Leitung von
Prof. Jörg Kinzig vor, die rund 300 Fallakten von Femiziden
empirisch untersucht hat. Das Forscherteam ist dabei der Frage
nachgegangen, welche Risikofaktoren es bei solchen Taten gibt und
was Strafverfolgungsbehörden und die Gesellschaft mitunter tun
können, um sie zu verhindern. *Name von der Redaktion geändert Noch
mehr Informationen rund um das Thema Gewalt gegen Frauen und
Mädchen findet ihr anlässlich des europaweiten Aktionstages im ZDF
Streamingportal: gegengewaltanfrauen.zdf.de *** Anlaufstellen und
Hilfsangebote bei häuslicher Gewalt, partnerschaftlicher Gewalt
oder Stalking: • Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“, kostenlos und
rund um die Uhr, auch als Beratung für Frauenhäuser. Tel.: 116 016,
Online: https://www.hilfetelefon.de/gewalt-gegen-frauen •
Infobroschüre „Femizide verhindern“ zum kostenlosen Download:
https://www.frauen-gegen-gewalt.de/de/broschueren-und-buecher/femizide-verhindern.html
• Polizeiliche Informationen zu Femiziden:
https://www.polizei-beratung.de/aktuelles/detailansicht/femizid-wenn-maenner-frauen-toeten/
• Polizeiliche Informationen zu Partnerschaftsgewalt:
https://polizei.nrw/artikel/partnerschaftsgewalt-ist-keine-privatangelegenheit
*** Moderation: Rudi Cerne, Nicola Haenisch-Korus Gäste &
Experten: OStA Katja Mühlbauer, Staatsanwaltschaft München I;
Florian Rebmann, Kriminologisches Institut der
Eberhard-Karls-Universität Tübingen Autorin dieser Folge: Lale
Artun Audioproduktion & Technik: Christina Maier, Lalita
Hillgärtner Produktionsleitung Securitel: Marion Biefeld
Produktionsleitung Bumm Film: Melanie Graf, Nina Kuhn
Produktionsmanagement ZDF: Julian Best Leitung Digitale Redaktion
Securitel: Nicola Haenisch-Korus Produzent Securitel: René Carl
Produzent Bumm Film: Nico Krappweis Redaktion Securitel: Corinna
Prinz, Katharina Jakob, Zoë Jungblut, Tim Rascher (CvD) Redaktion
ZDF: Sonja Roy, Kirsten Zielonka Regie Bumm Film: David Gromer
Jingmei Tsai* von ihrem Ex-Freund niedergestochen, den sie sieben
Jahre zuvor verlassen hatte. Jahrelang hatte er sie nach der
Trennung gestalkt und bedroht, bevor er sie tötete. Leider kein
tragischer Einzelfall: Laut Bundeskriminalamt wurden hierzulande
allein 2023 rund 360 Frauen und Mädchen Opfer eines vollendeten
Tötungsdelikts – beinahe eine weibliche Person pro Tag. Bei mehr
als 40 Prozent war der Täter ein ehemaliger oder aktueller
Lebensgefährte des Opfers. Die Zahlen zeigen: Das Thema „Femizid“
geht uns alle an. Doch bis heute tun sich Wissenschaft und Justiz
schwer, geschlechtsspezifische Tötungen von Frauen zu definieren
und zu bewerten. Warum das so ist, beleuchtet die zweiteilige
Spezialfolge. Zu Gast im Aufnahmestudio: Oberstaatsanwältin Katja
Mühlbauer. Sie leitet bei der Staatsanwaltschaft München I die
Abteilung für Kapitaldelikte und berichtet von den Ermittlungen im
Fall Jingmei Tsai. Im Interview stellt Kriminologe Florian Rebmann
erstmals Ergebnisse aus einer neuen Studie unter der Leitung von
Prof. Jörg Kinzig vor, die rund 300 Fallakten von Femiziden
empirisch untersucht hat. Das Forscherteam ist dabei der Frage
nachgegangen, welche Risikofaktoren es bei solchen Taten gibt und
was Strafverfolgungsbehörden und die Gesellschaft mitunter tun
können, um sie zu verhindern. *Name von der Redaktion geändert Noch
mehr Informationen rund um das Thema Gewalt gegen Frauen und
Mädchen findet ihr anlässlich des europaweiten Aktionstages im ZDF
Streamingportal: gegengewaltanfrauen.zdf.de *** Anlaufstellen und
Hilfsangebote bei häuslicher Gewalt, partnerschaftlicher Gewalt
oder Stalking: • Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“, kostenlos und
rund um die Uhr, auch als Beratung für Frauenhäuser. Tel.: 116 016,
Online: https://www.hilfetelefon.de/gewalt-gegen-frauen •
Infobroschüre „Femizide verhindern“ zum kostenlosen Download:
https://www.frauen-gegen-gewalt.de/de/broschueren-und-buecher/femizide-verhindern.html
• Polizeiliche Informationen zu Femiziden:
https://www.polizei-beratung.de/aktuelles/detailansicht/femizid-wenn-maenner-frauen-toeten/
• Polizeiliche Informationen zu Partnerschaftsgewalt:
https://polizei.nrw/artikel/partnerschaftsgewalt-ist-keine-privatangelegenheit
*** Moderation: Rudi Cerne, Nicola Haenisch-Korus Gäste &
Experten: OStA Katja Mühlbauer, Staatsanwaltschaft München I;
Florian Rebmann, Kriminologisches Institut der
Eberhard-Karls-Universität Tübingen Autorin dieser Folge: Lale
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Hillgärtner Produktionsleitung Securitel: Marion Biefeld
Produktionsleitung Bumm Film: Melanie Graf, Nina Kuhn
Produktionsmanagement ZDF: Julian Best Leitung Digitale Redaktion
Securitel: Nicola Haenisch-Korus Produzent Securitel: René Carl
Produzent Bumm Film: Nico Krappweis Redaktion Securitel: Corinna
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