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  4. Bild des erlösten Menschen
Heute ist "Ferragosto", der liebenswürdigste Feiertag in ganz
Italien. Er geht auf den römischen Kaiser Augustus zurück: Am 13.,
14. und 15. August im Jahr 29 v. Chr. feierte dieser in Rom nach
seinen Siegen über Marcus Antonius die Eroberung Ägyptens. Die
Jahrestage und später nur der 15. August waren von da an im ganzen
Römischen Reich Feiertage.Um diesen Tag herum planen die heutigen
Italiener immer noch ihren Urlaub, zumeist im eigenen Land, und
zwar dort, wo es kühl ist: am Meer oder in den Bergen. Deshalb
verstehen viele Italiener unter Ferragosto auch den gesamten
Urlaub, den sie um den 15. August nehmen. Dieser Zeitraum ist fast
wie staatlich angeordnete Ferienzeit zu betrachten. Nahezu das
gesamte administrative und wirtschaftliche Leben kommt zum
Erliegen.Auf diesen Tag also wurde 500 Jahre später das Fest Mariä
Himmelfahrt gelegt, um ebenfalls wunderbar zu feiern, wohin unser
Weg vorgezeichnet ist – ins Himmlische. Es wird, wie der Sieg in
den Schlachten des Augustus, der Sieg Jesu Christi über den Tod
gefeiert.Und da dieser Tag in vielen Ländern noch Feiertag ist,
wird auch deutlich, welche Bedeutung er für die katholische Welt
hat – mitten im schönsten Sommermonat, zwischen Reifen und Ernten,
zwischen Urlaub und flirrender Hitze geht es um die Vorfreude auf
das Ende, dass den Anfang bedeutet – das Sterben, das der Start in
das neue Leben ist, das uns durch Jesus erworben wurde und er in
seiner Mutter exemplarisch gegeben hat."Im Mittelpunkt des
Hochfestes von der Aufnahme Mariens in den Himmel steht die innige
Beziehung Marias zu ihrem Sohn Jesus. Himmelfahrt bedeutet, dass
sie nach Beendigung ihres irdischen Lebens in den Zustand gelangt
ist, in den die übrigen Gläubigen erst nach der Auferstehung am
Jüngsten Tag kommen werden. Sie ist das Bild des erlösten
Menschen", heißt es auf einer Internetseite.Also diesen Tag als Tag
des erlösten Menschen zu feiern, ist schon eine richtig gute Idee –
finde ich.
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„Bild des erlösten Menschen“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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