Daniel Donskoy, wie antisemitisch ist Deutschland?
1 Stunde 13 Minuten
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Beschreibung
vor 4 Jahren
Daniel Donskoy ist Schauspieler, Musiker und neuerdings auch
Talkshow-Moderator. Wenn man sich den ein bisschen näher anguckt,
kommt einem direkt erstmal die Frage: Wie kann das eigentlich sein?
In Deutschland werden Prominente ja gerne in Schubladen gesteckt:
Sie sind dann das Popsternchen, der Influencer, die Aktivistin.
Daniel hingegen hat sich erarbeitet, ganz viele Dinge gleichzeitig
zu sein.
Er spielt den Gerichtsmediziner im Hannoveraner Tatort – und
gleichzeitig den Geliebten von Prinzessin Diana in der
Netflix-Serie "The Crown". Er macht englischsprachige Popmusik und
deutschen Rap, er spielt einen kriminellen Pfarrer auf RTL und
moderiert eine jüdische Talkshow im WDR. Holla!
Vielleicht kann Daniel auch gar nicht anders. Denn dieses
Viel-auf-einmal-Sein ist er von klein auf gewohnt: Als Kind
russischer und ukrainischer Eltern kam er 1990 als Baby nach
Deutschland, wuchs zum Teil in Berlin, zum Teil in Israel auf – und
war, wo immer er eigentlich gerade zu Hause sein sollte, für die
anderen irgendwie fremd. Wir haben darüber gesprochen, wie ihn das
bis heute prägt und welche Vorurteile ihm begegnen, wenn Leute
erfahren, dass er jüdisch ist. Es ging um den Hipster-Faktor von
Hummus, Daniels Vorliebe für Bösewicht-Rollen im Film und warum er
von einem Dreier mit Rihanna träumt.
Ziemlich bald kamen wir auch auf das Thema Antisemitismus in
Deutschland zu sprechen. Der wird Daniels Beobachtung nach nämlich
wieder schlimmer. Ich wollte wissen, was er sich in dieser Hinsicht
von uns als Gesellschaft, aber auch von der Politik wünscht. Und
gerade dieser Tage kommt bei dem Thema auch irgendwie immer der
Nahostkonflikt ins Spiel – und die Frage, wo man anfangen kann,
wenn man diesen Konflikt endlich verstehen will. Davon ist Daniel
auch selbst betroffen – seine Familie lebt zum Teil noch in Israel,
seine Schwester beginnt dort bald ihren Militärdienst. Trotzdem
empfand ich ihn im Gespräch alles andere als einseitig.
Hier noch ein paar interessante Links:
WDR Fernsehen: „Freitagnacht Jews“ – Schabbat mit Daniel
Donskoy
https://www.ardmediathek.de/sendung/freitagnacht-jews-mit-daniel-donskoy/staffel-1/Y3JpZDovL3dkci5kZS9mcmVpdGFnbmFjaHRqZXdz/1/
Deutschland3000: „So fühlen sich junge Juden in Deutschland“
https://www.instagram.com/tv/B3b9nGNoPOh
Deutschland3000: „Jüd*innen und Muslim*innen im Gespräch“
https://www.instagram.com/tv/B9W3viOKbza
Folgt Daniel auf
Instagram: https://www.instagram.com/danieldonskoy
Facebook: https://www.facebook.com/danieldonskoyofficial
Twitter: https://twitter.com/DanielDonskoy
Lob, Kritik, Wunschgäste? Schreibt mir!
Facebook: https://facebook.com/Deutschland3000/
Instagram: https://instagram.com/deutschland3000/
„Deutschland3000 – ‘ne gute Stunde mit Eva Schulz“ ist eine
Produktion von 1LIVE, Bremen NEXT, DASDING, FRITZ vom rbb, MDR
SPUTNIK, N-JOY, PULS, YOU FM, UNSERDING und funk. Neue Folgen gibt
es jeden zweiten Mittwoch überall, wo es Podcasts gibt.
Talkshow-Moderator. Wenn man sich den ein bisschen näher anguckt,
kommt einem direkt erstmal die Frage: Wie kann das eigentlich sein?
In Deutschland werden Prominente ja gerne in Schubladen gesteckt:
Sie sind dann das Popsternchen, der Influencer, die Aktivistin.
Daniel hingegen hat sich erarbeitet, ganz viele Dinge gleichzeitig
zu sein.
Er spielt den Gerichtsmediziner im Hannoveraner Tatort – und
gleichzeitig den Geliebten von Prinzessin Diana in der
Netflix-Serie "The Crown". Er macht englischsprachige Popmusik und
deutschen Rap, er spielt einen kriminellen Pfarrer auf RTL und
moderiert eine jüdische Talkshow im WDR. Holla!
Vielleicht kann Daniel auch gar nicht anders. Denn dieses
Viel-auf-einmal-Sein ist er von klein auf gewohnt: Als Kind
russischer und ukrainischer Eltern kam er 1990 als Baby nach
Deutschland, wuchs zum Teil in Berlin, zum Teil in Israel auf – und
war, wo immer er eigentlich gerade zu Hause sein sollte, für die
anderen irgendwie fremd. Wir haben darüber gesprochen, wie ihn das
bis heute prägt und welche Vorurteile ihm begegnen, wenn Leute
erfahren, dass er jüdisch ist. Es ging um den Hipster-Faktor von
Hummus, Daniels Vorliebe für Bösewicht-Rollen im Film und warum er
von einem Dreier mit Rihanna träumt.
Ziemlich bald kamen wir auch auf das Thema Antisemitismus in
Deutschland zu sprechen. Der wird Daniels Beobachtung nach nämlich
wieder schlimmer. Ich wollte wissen, was er sich in dieser Hinsicht
von uns als Gesellschaft, aber auch von der Politik wünscht. Und
gerade dieser Tage kommt bei dem Thema auch irgendwie immer der
Nahostkonflikt ins Spiel – und die Frage, wo man anfangen kann,
wenn man diesen Konflikt endlich verstehen will. Davon ist Daniel
auch selbst betroffen – seine Familie lebt zum Teil noch in Israel,
seine Schwester beginnt dort bald ihren Militärdienst. Trotzdem
empfand ich ihn im Gespräch alles andere als einseitig.
Hier noch ein paar interessante Links:
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Donskoy
https://www.ardmediathek.de/sendung/freitagnacht-jews-mit-daniel-donskoy/staffel-1/Y3JpZDovL3dkci5kZS9mcmVpdGFnbmFjaHRqZXdz/1/
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