Schärfe im Griff – Autofokus, Fokusmodi & Schärfentiefe
17 Minuten
Beschreibung
vor 6 Monaten
Heute sprechen wir über ein Thema, das ganz oft unterschätzt wird
– dabei entscheidet es ganz wesentlich darüber, wie professionell
und wirkungsvoll ein Foto aussieht: die Schärfe
an der richtigen Stelle … und in der passenden Tiefe
Und mit Schärfe meine ich nicht nur „ist das Bild scharf oder
unscharf“, sondern vor allem: Wo liegt die Schärfe – und
warum genau da?
Warum Schärfe entscheidend ist
Ein technisch gutes Fotos ist zwar (in der Regel) scharf – aber
ein bewusst gesetzter Fokus macht den Unterschied und eben dein
Foto erst spannend.
Ob Porträt, Landschaft oder Street – die richtige Fokussierung
macht das Foto: sie lenkt den Blick, bringt Ordnung ins Geschehen
und lässt dein Foto eine Geschichte erzählen.
Hier die drei Übungen, mit denen du deine „Schärfetechnik“ sofort
verbessern kannst:
Aufgabe 1: Fokus-Punkt setzen
Such dir ein ruhiges Motiv (z.B. eine Tasse, eine Pflanze,
ein Buch) und bring auch einen Vordergrund und einen relativ weit
entfernten Hintergrund in’s Bild.
Fotografiere es mit Einzelfeld-AF – und
stelle den Fokus bewusst auf verschiedene Punkte im Bild: vorn,
Mitte, hinten.
Wie verändert sich der Bildeindruck mit den unterschiedlichen die
Position des Fokusfeldes?
Aufgabe 2: Schärfentiefe bewusst steuern
Nimm das gleiche Motiv und fotografiere es mit dem Fokusfeld
unverändert auf dem Motiv: mit f/2.8 oder f/3.5, dann mit f/5.6
und auch mit f/11.
Achte dabei auf den Hintergrund: wie verändert sich die
Schärfentiefe und die Bildwirkung?
Aufgabe 3: Bewegte Motive im Fokus behalten (AF-C
testen)
Such dir ein leicht bewegtes Motiv (Hund, Kind, Radfahrer,
Person beim Gehen).
Aktiviere kontinuierlichen Autofokus-Modus: AF-C – und stell
die Messfeldwahl von Einzelfeld auf „alle“ oder „breit“ oder
„weit“, den du musst deiner Kamera ja erlauben, über den gesamten
Sensor zu fokussieren
Versuche, die Bewegung mit dem Fokus mitzuverfolgen.
Es geht bei diesen Übungen nicht darum, sofort alles perfekt
umzusetzen – sondern erst einmal darum, deinen Blick zu schärfen:
Wohin setzt die Schärfe, wohin lenkst du die Aufmerksamkeit im
Bild, wie viel oder wenig Schärfentiefe lässt dein Motiv gut
wirken?
Lies auch die Blogposts Raus aus dem Automatik-Modus und die
Reihe zum Thema Schärfentiefe
Noch mehr Tipps und Anregungen (auch zu vielen
anderen Themen der Fotografie) findest du in vielen weiteren
Blogposts: https://fotoschule-hannover.de/blog
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