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Beschreibung
vor 1 Jahr
Filme, die in einem Rutsch gedreht wurden, ohne einen einzigen
Schnitt also, gibt es zunehmend seit der Einführung der
Digitalkamera um 2000. Erst seitdem ist es überhaupt möglich,
solche Projekte zu denken, da es nicht mehr nötig ist, während
des Drehs alle elf bis zwölf Minuten die Filmrolle zu wechseln.
Im Podcastgespräch mit Frauke Haß erläutert Michael Kinzer,
Kurator der Ausstellung "Entfesselte Bilder" (noch bis 1. Februar
2026), warum Filmschaffende solche aufwändigen Dreharbeiten
überhaupt angehen. Ein Ziel ist dabei immer, den Rausch eines
Films zu erzeugen, der "in einem Atemzug" gedreht zu sein
scheint.
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