Visuelle Ethnographin Judith Albrecht: Ungehorsames Denken statt Marskolonien

Visuelle Ethnographin Judith Albrecht: Ungehorsames Denken statt Marskolonien

Wenn wir auf den Mars fliegen, werden wir uns wieder verhalten wie damals, wir kolonialisieren...
25 Minuten
Podcast
Podcaster

Beschreibung

vor 2 Jahren
“Wenn wir jetzt darüber nachdenken, dass wir auf den Mars fliegen,
dann kann ich mit Sicherheit sagen, dass Menschen immer wieder in
diesen Strukturen denken werden. Dass sie etwas kolonialisieren.
Sei es einen anderen Planeten, sei es eine virtuelle Welt.” Judith
Albrecht, Anthropologin Judith Albrechts thematische Schwerpunkte
ihrer Arbeit sind visuelle Gender-Anthropologie, soziale
Bewegungen, Konflikt und Erinnerung, Gewalt, Transnationalismus und
Diasporaforschung. Das Ziel ihrer Arbeit ist es, nicht nur Inhalte
für die akademische Welt zu produzieren, sondern Formate zu
entwickeln, die akademische Diskurse in die Gesellschaft
zurückbringen. Sie fragt in ihren Disziplinen danach, wie Wissen
produziert wird und weiß, dass es darum geht, unsere Position im
Sprechen bewusst zu machen, denn: Wir erzählen uns ständig. So
natürlich auch in unserem Gespräch in den Golden Record Studios,
das die dekoloniale Bewegung zum Thema macht und den Versuch wagt,
Prozesse auf der Golden Record abzubilden.

Weiterführende Links zu Themen des Gesprächs
Walter D. Mignolo (wiki)
Walter D. Mignolo – Epistemischer Ungehorsam : Rhetorik der
Moderne, Logik der Kolonialität und Grammatik der
Dekolonialität (Buch)

Kommentare (0)

Lade Inhalte...

Abonnenten

15
15