Wenn indigenes und westliches Wissen zusammenfindet

Wenn indigenes und westliches Wissen zusammenfindet

vor 10 Monaten
Ein internationales Team schreibt die Ahnengeschichte der Pferde in Nordamerika neu. Ausserdem: Die WHO veröffentlicht ihre neuen Richtlinien zur Genitalbeschneidung bei Mädchen und jungen Frauen. Und eine Französin bringt frischen Wind in die private ...
29 Minuten
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Wissenschaftsmagazin

Beschreibung

vor 10 Monaten
Ein internationales Team schreibt die Ahnengeschichte der Pferde in
Nordamerika neu. Ausserdem: Die WHO veröffentlicht ihre neuen
Richtlinien zur Genitalbeschneidung bei Mädchen und jungen Frauen.
Und eine Französin bringt frischen Wind in die private europäische
Raumfahrt. 00:45 Pferde zählen zu den ikonischen Tieren der
Amerikas. Lange galt die These, dass sie während der letzten
grossen Gletscherschmelze ausgestorben waren - und erst mit den
spanischen Eroberern aus Südamerika wieder mit nach Nordamerika
kamen. Eine neue Studie, die westliche Forschungsmethoden mit
indigenem Wissen zusammenbringt, widerlegt diese These - und
schreibt damit die Ahnengeschichte der Pferde Nordamerikas neu. Ein
Gespräch über Chancen und Herausforderungen, wenn westliche
Analytik auf traditionelles Wissen trifft. Autorin: Katharina
Bochsler 08:45 Mädchenbeschneidung wird zunehmend «medikalisiert».
Weibliche Genitalbeschneidungen sind seit 1990 zwar rückläufig,
aber die Weltgesundheitsorganisation WHO konstatiert in mehreren
Ländern Afrikas einen gegenläufigen Trend: Immer öfter wird der
Eingriff von Gesundheitsfachpersonen - Hebammen, Krankenschwestern,
manchmal auch Ärztinnen - vorgenommen. Dieser «Medikalisierung» der
Beschneidung will die WHO mit neuen Leitlinien entgegenwirken. Denn
für die WHO steht fest: es sollen keine Genitalbeschneidungen mehr
stattfinden, egal unter welchen Umständen. Autorin: Irène Dietschi
14:55 Meldungen Erste personalisierte Gentherapie erfolgreich
eingesetzt Neue vielversprechende Schluckimpfung gegen das
Norovirus Polarlichter am Himmel von Mars und Jupiter eingefangen
Autor: Sandro Della Torre 20:30 Das Raumfahrtunternehmen "The
Exploration Company" ist erst vier Jahre alt - und beschäftigt
heute bereits 250 Mitarbeitende. Gerade steckt das Unternehmen in
der Endrunde eines ESA-Wettbewerbs zum Bau der ersten Raumkapsel
für Europa. An der Spitze dieses Startups steht die Französin
Hélène Huby. Sie ist auch spitze im Geldeinsammeln. Ihr Ziel:
Europa im Weltall unabhängiger zu machen von der US-Konkurrenz.
Autorin: Anita Vonmont Links: Ahnengeschichte der Pferde in
Nordamerika science.org/doi/10.1126/science.adr2355 Neue
WHO-Empfehlungen zur Genitalbeschneidung bei Mädchen und Frauen
who.int/news/item/28-04-2025-who-issues-new-recommendations-to-end-the-rise-in--medicalized--female-genital-mutilation-and-support-survivors
Erste personalisierte Gentherapie erfolgreich eingesetzt
nejm.org/doi/10.1056/NEJMoa2504747 Schluckimpfung gegen das
Norovirus scheint wirksam
science.org/doi/10.1126/scitranslmed.ads0556 Polarlichter am Himmel
von Mars und Jupiter eingefangen
science.org/doi/10.1126/sciadv.ads1563 und
nature.com/articles/s41467-025-58984-z
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