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  4. Kann man mit Liebe das Unmögliche schaffen?
Rund um unser Mutterhaus sind viele große Wiesenflächen, die mehr
oder weniger steil sind und damit auch viel Rasen zu mähen. Vorige
Woche habe ich ein paarmal einen Mitarbeiter beobachtet, der mit
viel Vergnügen und ziemlich rasant mit diesem kleinen
Aufsitzrasenmäher gefahren ist. Er hatte dicke Kopfhörer auf,
wahrscheinlich gegen den Lärm, aber so wie der gefahren ist, hatte
ich das Gefühl, dass er garantiert Heavy Metal oder zumindest
Deutschrock hört. Seinem Gesichtsausdruck war anzumerken, dass
es das größte Vergnügen der Welt sein muss, mit so einem Rasenmäher
stundenlang ums Haus zu fahren und alle Rasenflächen zu bearbeiten.
"Do what you love and love what you do" steht auf einer Postkarte
auf meinem Schreibtisch. "Tu, was Du liebst und liebe, was Du tust"
könnte es heißen. Bei diesem jungen Mann war es deutlich. Wie
ist das so mit Ihnen und mit mir?Tue ich, was ich liebe und liebe
ich, was ich tue? Bei mir ist es so, dass ich viele Dinge liebe und
vieles davon auch tue: ich singe und bete gern, feiere gern die
verschiedensten Gottesdienste, mache unglaublich gern etwas mit
Menschen, ich backe und koche gern, ich gucke gern Fußball und
mache tatsächlich sehr gern Hausarbeit. Wenn ich das, was ich
tue, gern mache, ist es einfach. Und wenn es mal nicht so von der
Hand geht, ist es dann trotzdem etwas, was ich gern mache. Aber
wenn ich Sachen machen soll, die mir nicht unbedingt Spaß machen,
die mir schwerfallen, die Ärger einbringen werden, ist es doch umso
mehr eine gute Idee zu sagen: liebe, was Du tust. Lege Dein Herz
hinein und Dein Engagement, oder, wie es Franziskus von Assisi
sagt: "Tue einfach erst das Notwendende, dann das Mögliche, und
plötzlich schaffst Du das Unmögliche"
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„Kann man mit Liebe das Unmögliche schaffen?“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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